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04.09.2014

15:09 Uhr

Druck aus Teheran

Der Iran will den Fahrplan zur Atomeinigung

Der Iran macht Dampf im Atomkonflikt. Mit den fünf UN-Vetomächten plus Deutschland will Teheran über einen Fahrplan für eine Einigung sprechen. Das nächste Treffen ist für den 18. September angesetzt.

Die iranische Atomanreicherungsanlage Natans. Der Iran möchte endlich einen Rahmen für Gespräche um den Atomstreit zu beenden. dpa

Die iranische Atomanreicherungsanlage Natans. Der Iran möchte endlich einen Rahmen für Gespräche um den Atomstreit zu beenden.

Brüssel/TeheranDer Iran strebt nach Informationen aus Teheran bei den nächsten Atomgesprächen mit der 5+1 Gruppe in New York einen „Fahrplan“ für eine endgültige Beilegung des Atomkonflikts an. Das Treffen werde am 18. September in New York stattfinden, bestätigte die EU am Donnerstag iranische Presseberichte. In dem Fahrplan sollten die Rahmenbedingungen für die bis zum 24. November geplante Einigung des mehr als zehn Jahre andauernden Atomstreits festgeklopft werden. Dieses Ziel sei durchaus realistisch, sagte der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi. Ein Scheitern wäre zwar „keine Katastrophe“, würde aber den weiteren Prozess der Verhandlungen negativ beeinflussen, sagte der Vizeminister.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif sowie Vertreter der 5+1-Gruppe würden sich am 18. September in New York unmittelbar vor der UN-Vollversammlung treffen. Nach iranischen Angaben soll das Treffen auf Außenministerebene stattfinden. Die wurde jedoch von der EU noch nicht bestätigt. Für die Gespräche seien zwei Tage eingeplant, meldete die iranische Nachrichtenagentur ISNA.

Zuvor seien Vorbereitungsgespräche auf Ebene der Vizeaußenminister und Staatssekretäre vorgesehen. Schon diesen Donnerstag und Freitag treffe sich Araghchi mit seinem amerikanischen Amtskollegen William Burns sowie Staatssekretärin Wendy Sherman in Genf. Am 11. September verhandeln dann die Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens mit Araghchi in Wien.

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Von

dpa

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