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04.08.2011

03:52 Uhr

Dürre in Afrika

Drei weitere Regionen leiden Hunger

Die UN kommen mit ihrer Luftbrücke in Somalia dem Problem kaum hinterher. Die Hungersnot hat sich auf drei weitere Regionen ausgeweitet. Ein großes Hindernis für die Helfer ist politischer Natur.

Somalische Flüchtlinge kommen in einem Ifo-Camp an. Quelle: Reuters

Somalische Flüchtlinge kommen in einem Ifo-Camp an.

MogadischuDie Hungersnot in Somalia breitet sich trotz der internationalen Hilfsbemühungen immer weiter aus. Die Vereinten Nationen erklärten drei weitere Regionen zu Hungergebieten.

Es sei wahrscheinlich, dass sich die Katastrophe in den nächsten sechs Wochen auf den ganzen Süden des Landes ausweite und dort auch bis zum Ende des Jahres andauere, teilte die zuständige UN-Hilfsorganisation am Mittwoch mit. Die internationale Hilfe sei bislang unzureichend, weil ihr nicht in allen Regionen Zugang gewährt werde und es Probleme mit der Bereitstellung sowie der Finanzierung gebe.

Die UN haben eine Luftbrücke zur Versorgung der Hunger leidenden Menschen in Somalia eingerichtet. Erschwert wird die Arbeit der Helfer, weil die radikal-islamische Al-Shabaab-Miliz in ihrem Einflussbereich die internationalen Organisationen nicht zulässt.

Rund 3,6 Millionen Somalier, etwa die Hälfte der Bevölkerung Landes, leiden Hunger. Auch in Teilen Kenias und Äthiopiens ist die Hungersnot groß. Insgesamt sind rund zwölf Millionen Menschen von der schwersten Dürre seit Jahrzehnten am Horn von Afrika betroffen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Pendler

07.08.2011, 21:51 Uhr

Ich bin nicht dafür, dass andere Ländern als Kolonien genommen werden. Und eigentlich sollte jedes Land sich selbst verwalten können.

Aber in Afrika sieht es echt so aus, dass es vielen Ländern deutlich besser ging, als sie als Kolonien "genommen" wurden. Rhodesien, die Kornkammer von Afrika verkommt heute immer mehr als Hungerkammer.

Ist Entwicklungshilfe wirklich geeignet, dass sich da etwas ändert. Oder wäre es nicht besser, diese Länder wieder unter dem Schirm von Staaten leben, die etwas von Staatsorganisation verstehen ?

Ich werde jedenfalls NIE wieder etwas für Entwicklungshilfe geben. Hilfe sollte IMMER gekoppelt werden, auch Einfluss nehmen zu können. Aber man fragt mich nicht. also spende ich auch nichts.

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