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01.01.2011

14:45 Uhr

Düstere Prognose

Britische Ökonomen geben Euro kaum eine Chance

20 Prozent - mehr Überlebenschancen geben britische Ökonomen dem Euro nicht. Schon in diesem Jahr könnte das Aus kommen - wenn Spanien und Italien in Geldnot geraten.

Währung in der Krise: Steht der Euro vor dem Aus? Quelle: dpa

Währung in der Krise: Steht der Euro vor dem Aus?

HB LONDON. Um die Zukunft des Euro ist es nach Einschätzung des britischen Wirtschaftsinstituts CEBR düster bestellt. Die Wahrscheinlichkeit liege bei 80 Prozent, dass die europäische Gemeinschaftswährung in ihrer derzeitigen Form die nächsten zehn Jahren nicht überleben werde, sagte der Chef des Centre for Economics and Business Research (CEBR), Douglas McWilliams, am Freitag. Spanien und Italien müssten im Frühjahr Anleihen über 400 Milliarden Euro refinanzieren. Dies dürfte eine neue Krise in der Eurozone auslösen. Bereits zu diesem Zeitpunkt könnte der Euro scheitern. Die sich vertiefenden Ungleichgewichte zwischen den schwachen und starken Euroländern dürften der Währung auf jeden Fall langfristig schaden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel machte sich indes in ihrer Neujahrsansprache trotz der Skepsis vieler Bürger für den Euro stark. "Der Euro ist die Grundlage unseres Wohlstands", sagte die CDU-Politikerin am Freitagabend. "Deutschland braucht Europa und unsere gemeinsame Währung." Dabei stehe Europa in diesen Monaten inmitten einer großen Bewährungsprobe. "Wir müssen den Euro stärken.

Kommentare (13)

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inselhahn

01.01.2011, 16:26 Uhr

Lügentante

mono_01

01.01.2011, 16:32 Uhr

Ach ja, die briten. Seit Jahren schreiben Typen wie Ambrose Evans-Pritchard vom Telegraph voller Leidenschaft den Euro in den Untergang. Die Engländer hassen den Euro, weil er Sinnbild ihres eigenen Niedergangs ist. Anstatt kritisch die eigene Position als Schosshund Amerikas zu hinterfragen, wird mit verklärtem blick auf die Vergangenheit, die eigene und Amerikas Grösse und bedeutung beschworen. Eine Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit sieht irgendwie anders aus. Klar hat der Euro Probleme, aber gibt´s hier irgend jemand der lieber den amerikanischen Dollar oder das britische Pfund Sterling hätte? Wohl kaum.

Zur Erinnerung, 1 Pound Sterling heisst so, weil man für 1 englisches Pound, 1 Pfund Sterling Silber kaufen konnte. Tolle stabile Währung, oder?

Morchel

01.01.2011, 18:18 Uhr

Der Euro ist gescheitert und wird sich verabschieden müsse,allen wegen der Fehlkonstruktion duch die Gründerväter, schon bei der Geburt waren Pfuscher am Werk und jetzt wird eklatant gegen die eigens aufgestellten Vertäge verstossen,wobei die Frechheit darin liegt die Lassen sichs gut gehen und die Völker bluten für ihr Versagen.Es gibt keine Transferunion die die Risiken schultern könnte.

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