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01.12.2014

09:38 Uhr

Edward Snowden

Whistleblower bekommt Alternativen Nobelpreis

Für seine NSA-Enthüllungen wird Edward Snowden mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt. Snowden wird bei der Verleihung nicht anwesend sein, entgegen genommen wird der Preis von Guardian-Herausgeber Alan Rusbridger.

Edward Snowden reist nicht zur Verleihung nach Schweden, weil er eine Auslieferung an die US-Behörden fürchtet. dpa

Edward Snowden reist nicht zur Verleihung nach Schweden, weil er eine Auslieferung an die US-Behörden fürchtet.

StockholmDer NSA-Enthüller Edward Snowden bekommt am Montagnachmittag in Stockholm den Alternativen Nobelpreis. Der Whistleblower reist nicht zur Verleihung nach Schweden, weil er eine Auslieferung an die US-Behörden fürchtet. Stattdessen nimmt Guardian-Herausgeber Alan Rusbridger, der mit Snowden geehrt worden war, den Preis alleine entgegen.

Weitere Auszeichnungen überreicht die Right Livelihood Stiftung an die pakistanische Anwältin Asma Jahangir, Basil Fernando von der asiatischen Menschenrechtskommission und den US-Umweltaktivisten Bill McKibben. Zur Feier im schwedischen Reichstag werden auch Snowdens Vater Lonnie und sein deutscher Anwalt Wolfgang Kaleck erwartet. Der Geheimdienst-Enthüller hat in Russland eine Aufenthaltsgenehmigung für drei Jahre.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Manfred Zimmer

01.12.2014, 13:52 Uhr

Glückwunsch!

Endlich jemand der unseren Einblick konstruktiv gestärkt und die, die uns um die Fichte geführt haben, blamiert hat.

Man schaue sich nur das "Rum-geeier" der Bundesregierung und der Politiker allgemein an.

Ekelhaft, das alles anzusehen!

Herr Teito Klein

02.12.2014, 08:31 Uhr

Snowden bekommt Alternativen Nobelpreis
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Das war eine gute Entscheidung.
Das wird Warlord Obama nicht gefallen. Auch Merkel ist sicherlich "entsetzt" über die4 Preisverleihung an Snowden.
Ist Schweden jetzt ein "Schurkenstaat"?

Herr Teito Klein

02.12.2014, 10:07 Uhr

Edward Snowden: Für die Einen ein Held, für die Anderen ein Verräter
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Edward Snowden wurde in Stockholm der Alternative Nobelpreis verliehen, in Abwesenheit, versteht sich. Dafür kamen andere namhafte Enthüller. Und Snowdens Vater Lon, der erzählt, wie sein Sohn ihn politisierte.

Für die Anwesenden ist Snowden ein Held, der sich mit der Weitergabe hochgeheimer NSA-Dokumente an Journalisten gegen den mächtigen Sicherheitsapparat der Vereinigten Staaten gestellt hat.
Der der Welt den Beweis geliefert hat, dass eine globale, systematische Überwachung aller Bürger Realität und von den USA und ihren Partnern gewollt ist.


Und für die USA ist Edward Snowden Staatsfeind Nr.1.
Er hat auch aufgezeigt, wie eng die NSA, das GCHQ und der BND zusammenarbeiten. Selbst Merkels Handy war Ziel ihrer Angriffe. Und auch die EU nicht.

"Sein Material befindet sich nicht in Russland", sagt Daniel Ellsberg.

Er wäre auch ziemlich dumm, wenn er verraten würde, wo sich das Material befindet.

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