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11.01.2005

11:26 Uhr

Ehemaliger Ministerpräsident fühlt sich um Sieg betrogen

Janukowitsch erkennt Juschtschenkos Wahlsieg nicht an

Der frühere ukrainische Ministerpräsident Viktor Janukowitsch will den amtlich festgestellten Sieg seines Rivalen Viktor Juschtschenko bei der Präsidentenwahl nicht anerkennen.

HB KIEW. Janukowitsch sagte am Dienstag in Kiew, er werde vor dem Obersten Gericht der Ukraine und notfalls vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen. Er sei durch verfassungswidrige Änderungen des Wahlgesetzes um zwei Mill. Stimmen und damit um den Sieg betrogen worden.

Die zentrale Wahlkommission hatte am Montag Juschtschenko offiziell zum gewählten Präsidenten erklärt. Juschtschenko habe bei der wiederholten Stichwahl am 26. Dezember 51,99 % der Stimmen erhalten. Auf Janukowitsch seien 44,20 % entfallen.

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