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12.05.2017

14:13 Uhr

Ein Tag nach Amtsübernahme

Macron schon am Montag bei Merkel

Der erste Antrittsbesuch im Ausland führt den neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach Deutschland – einen Tag nach der Amtsübernahme. Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Macron in Berlin.

Der neue französische Präsident besucht schon am Montag die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. AFP

Emmanuel Macron

Der neue französische Präsident besucht schon am Montag die Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Montag den neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin. Es ist Macrons erster Antrittsbesuch im Ausland. Nur einen Tag vorher, am Sonntag, wird der bisherige sozialistische Präsident François Hollande (62) die Amtsgeschäfte an seinen sozialliberalen 39-jährigen Nachfolger übergeben. Nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert wird Macron am späten Montagnachmittag im Kanzleramt sein.

Merkel hatte am Donnerstagabend beim Düsseldorfer „Ständehaus-Treff“ der „Rheinischen Post“ erklärt, sie habe Respekt vor den großen Aufgaben, vor denen Macron stehe. Sie wolle mit einem Investitionsprogramm auf ihn zugehen und über weitere Maßnahmen zur Stärkung der Eurozone reden. Ferner wolle sie mit Macron Reformen voranbringen, die kurzfristig den Arbeitsmarkt verbesserten.

Sie sagte: „Ich denke schon seit 2013 über ein Budget in der Eurozone nach, mit dem wir reformfreudigen Ländern helfen können. Hier könnten wir zusätzlich zu den Fonds, die wir schon haben, weitere Mittel einsetzen, um den Ländern temporär in diesem Bereich zu helfen.“

Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Hofmann Marc

12.05.2017, 14:24 Uhr

Le Pen hatte Recht als Sie zu ihren Franzosen sprach....Frankreich wird in Zukunft von einer Frau geführt...entweder von mir (Le Pen) oder von Merkel.
Und so schnell kann es gehen...schon sitzt Macron auf den Schoß der Merkel Mutti....

G. Nampf

12.05.2017, 14:41 Uhr

"Sie sagte:..."Hier könnten wir zusätzlich zu den Fonds, die wir schon haben, weitere Mittel einsetzen, um den Ländern temporär in diesem Bereich zu helfen.“"

und meint damit:

"Und natürlich benötigen wir dazu viele schöne, gutdotierte Posten mit tausenden von Assistenten und Mitarbeitern"

Warum werden die bereits bestehenden Instrumente nicht gebündelt anstatt sie zu vermehren? Die EU ist nur noch eine Versorgungseinrichtung für vollkommen überflüssige Bürokraten.

Novi Prinz

12.05.2017, 15:17 Uhr

Kanzlerkandidat Martin Schulz war schon in Frankreich um von Herrn Macron zu lernen . Aber was ? " Kanzler " kann er doch .

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