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15.12.2012

15:25 Uhr

Eine Reise durch den Kontinent

Rohstoffboom reißt Afrika aus der Hoffnungslosigkeit

VonWolfgang Drechsler

Wer Afrika bereist, der sieht nicht mehr nur Korruption und Armut. Sondern auch Wachstumsraten, wie sie bisher Asien kannte. Mit Fleiß, Geld und Ideen wollen Unternehmer und Politiker ihre Länder voranbringen.

Die Megacity Lagos in Nigeria mit 10,4 Millionen Einwohnern

Die Megacity Lagos in Nigeria mit 10,4 Millionen Einwohnern

LuandaEs gibt diese typischen Bilder von Afrika, die jeder sofort im Kopf hat: die idyllischen Bilder von atemberaubenden Landschaften und außergewöhnlichen Tieren. Und die bedrückenden von Slums, Krieg und Hunger. Und doch hat Afrika - natürlich - auch andere Gesichter, hat sich vieles dort geändert. Sechs Beispiele von Städten, die so ganz anders sind.

Luanda ist die vielleicht typischste Metropole im vielleicht typischsten Land eines untypischen Kontinents. Während sich in den 80er-Jahren die asiatischen Länder und in den 90er-Jahren die meisten lateinamerikanischen Länder aufmachten, mit dem Westen zu handeln, Anschluss zu suchen, blieb Afrika der blinde Fleck auf der Karte der Globalisierung. Wer aber heute Afrika neu entdeckt, der sieht nicht mehr nur Korruption, fehlende Infrastruktur und Armut, der sieht auch Wachstumsraten, wie sie bisher Asien kannte, Politiker, die mit der Vergangenheit brechen und Unternehmer, die ihren Kontinent mit Fleiß, Geld und Ideen voranbringen und nicht mehr von der Entwicklungshilfe abhängig sein wollen. Aber kann dieser Aufschwung von Dauer sein?

Kommentare (13)

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15.12.2012, 15:55 Uhr

Aha, nachdem Asien und die "Bric" nicht mehr ziehen,
sollen wir unser Geld also in Afrika(fonds) versenken.
Was passiert mit den Rohstoffen, wenn jetzt die massive Wirtschaftskrise startet, die bislang durch Gelddrucken übertüncht wurde? (eine rein hypothetische Frage. Als HB-Leser weiß ich natürlich, daß wir stattdessen vor einem Konjunkturaufschwung stehen).
Mal ein Blick auf die Rohstoff-Indizes werfen....

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15.12.2012, 17:37 Uhr

Aha, Sie haben als Geld in 3. klassigen Fonds versenkt, und deswegen hegen Sie nun einen Groll auf die Welt, fabulieren über imaginären Wirtschaftskrisen. Dann ist doch alles bestens! Bunkern Sie sich ein und lassen Sie die Finger von Dingen, von denen Sie keine Ahnung haben. Ich kann nur sagen, es ist sehr viel Geld verdient worden auf den Märkten, in den BRIC Staaten und anderswo. Das Sie nicht dazu gehören, wundert mich nicht. Diese ewig pessimistische hinter jeder Ecke die Weltverschwörung und Systemkrise vermutende Klientel, die davon ausgeht ihr würde einfach so die gebratenen Tauben ins Maul fliegen weil es ihnen zusteht, nein, die bekommt nichts.

Soviel zu ihnen.

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15.12.2012, 17:39 Uhr

Zu dem Artikel: Ich fand ihn höchst interessant und hoffe das HB weiterhin der Linie treu bleibt und über die Realität berichtet, und nicht über diesen Massenhysterischen Krisenhype, dem z.B. Schundblätter wie SPON verfallen sind. Afrika rückt immer weiter in den Blickpunkt, die positiven News sind gerade in 2012 doch deutlich angestiegen. Ich denke das Afrika eine der am stärksten wachsenden Regionen die nächsten 20 Jahre sein wird, da hier doch einiges an Nachholbedarf vorhanden ist. Das Internet macht die Welt kleiner, Repressionen schwieriger und Wissen ist überall abrufbar auch ohne Gute Biliotheken und Unis in der Nähe. Das wird zu gravierenden Veränderungen führen. Gerade diese Veränderungen sind es die natürlich dem Prekariat hier in Europa und den USA das Leben schwer macht. Viele haben noch nicht Begriffen was die Stunde geschlagen hat, die Zeiten in der sich Linke Kommunistische Chaoten einfach ein Leben lang auf dr sozialen Hängematte ausruhen konnte ohne zu arbeiten sind langsam vorbei. Auch wenn manche Sozialschmarotzer im Fernsehen noch das Gegenteil propagieren und dem "bösen" Kapitalismus die Schuld an ihrem eigenen Totalversagen geben - die Realität wird diese Leute einholen. Denn die Menschen ticken nun mal anders als diese Weltverbesserungsvögel, z.B. die der mittlerweile schon wieder zerstreuten Occupy Bewegung. 1% vs. 99% ist richtig. Nur sind 1% nicht irgendwelche abgehobenen Kapitalisten, sondern 1% sind die Vögel die die Realtität vor lauter Kiffen nicht mehr klar sehen können. Die Welt will Business. Und das ist gut so.

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