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09.09.2011

09:13 Uhr

Eine Reise durch eine Welt ohne Terror

Was wäre, wenn ...

Die Anschläge vom 11.9. 2001 brachten die Welt aus dem Tritt. Grundfesten der Politik und Wirtschaft gerieten ins Wanken. Was wäre passiert, wenn die Anschläge vereitelt worden wären? Auftakt einer Handelsblatt-Serie.

John F. Kerry verspricht einen frischen Start für Amerika. ap

John F. Kerry verspricht einen frischen Start für Amerika.

New YorkEs ist der Abend des 11. September 2001. Ein strahlender Herbsttag, in Deutschland wie in New York. Der Dow Jones zeigt einen leichten Aufwärtstrend, kann aber auch bei Börsenschluss die Marke von 10.000 Punkte nicht durchbrechen. Ein ruhiger Tag, fast ereignislos.

Die Menschen in Deutschland schliefen längst, als sich Präsident George W. Bush mit einer kurzfristig anberaumten Live-Schaltung zu Wort meldete und Amerika abrupt aus dem Gefühl der Sicherheit reißt.

"Amerika war in höchster Gefahr - doch Gott stand an unserer Seite"; eröffnet der fahrig wirkende Präsident seine Ansprache. Stockend berichtet er eine haarsträubende Geschichte. Islamistische Extremisten hätten versucht, Amerikas anzugreifen. Eine verschworene Terrorgruppe habe vier Flugzeuge entführen und sie in das World Trade Center, in das Pentagon und ins Weiße Haus fliegen wollen.

Nur durch Zufall seien die Geheimdienste auf den Plot gestoßen, weil sich zwei der Terroristen am Frankfurter Flughafen so merkwürdig verhielten. Bei einem der beiden, dem 33-jährigen Mohammed Atta, fand sich ein detaillierte Ablaufplan. "Unsere Sicherheitsdienste standen bereit, innerhalb weniger Stunden konnten wir 16 islamistische Subjekte verhaften", verkündet Bush. "Die Gefahr ist gebannt, die Hintermänner sind bekannt. Ich werde nicht ruhen, bevor jeder, der mit diesen abscheulichen Plänen zu tun hat, unschädlich gemacht ist", droht Bush.

Tatsächlich hat sich die Geschichte anders entwickelt. Obwohl die Terroristen genügend Verdachtsmomente hinterließen, blieben sie unentdeckt. Die Geheimdienste versagten, fast 3000 Menschen starben am 11. September 2001 - Zehntausende fielen dem folgenden "Krieg gegen den Terror" zum Opfer.

Die Anschläge prägten das folgende Jahrzehnt. "Nichts wird wieder so sein, wie vor dem 12. September", wurde rasch zur vielzitierten Weisheit - und zum abgegriffenen Klischee. Zehn Jahre später lohnt es sich, eine Bilanz zu ziehen. Wie hätte sich die Welt weiter entwickelt, wenn es den Angriff auf Amerika nicht gegeben hätte?

Was wäre wenn? Korrespondenten und Redakteure des Handelsblatts begeben sich auf eine Zeitreise durch eine völlig Welt ohne Terror.

Kommentare (17)

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Exilant

09.09.2011, 10:35 Uhr

zum Artikel: Who cares? Es kam anders.

zu meinem Vorredner: Ich bin immer wieder erschrocken, in welchem Ton hier einige Leute ihren Schwachsinn verbreiten.

Mondaria

09.09.2011, 10:46 Uhr

@ Augenauf
Der Ton ist sicher unangebraucht, aber inhaltlich hat er völlig recht.
Und dass es anders kam: Mich interessiert es schon. Es hat die Welt schliesslich entscheidend verändert.

Wolle

09.09.2011, 11:17 Uhr

Welche Anschläge?

Etwa 11 Monate vor den .... hat N. Rockefeller, aus der Rockefeller - Dynastie, zu Aaron Russo sinngemäß folgendes gesagt:" ... es wird ein Ereignis geben, in dessen Folge wir in den Irak und nach Afghanistan einmarschieren werden. Wir werden Soldaten sehen, die in Höhlen in Afghanistan nach Leuten suchen. Es wird ein gigantischer Schwindel werden. Es wird ein Krieg gegen den Terror geben." usw. :-))

Ich empfehle Ihnen, falls sie mir keinen Glauben schenken, einfach mal Aaron Russo zu kontaktieren.

Noch Fragen? :-))

Gruß

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