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27.11.2012

09:00 Uhr

Einigung in Brüssel

EU gibt Milliardenkredite für Griechenland frei

Bis in die Nacht haben die Finanzminister der Eurozone verhandelt, nun steht das Ergebnis fest: Griechenland erhält die dringend benötigten Milliardenhilfen - allerdings unter Bedingungen.

Wie lange hält die Einigung über Griechenland vor? dapd

Wie lange hält die Einigung über Griechenland vor?

Brüssel/BerlinAufatmen in Griechenland: Die internationalen Geldgeber haben sich nach wochenlangem Gezerre auf die Auszahlung von neuen Milliardenkrediten verständigt. Außerdem wird dem krisengeschüttelten Land mit einem Maßnahmenbündel geholfen, um langfristig die Schuldenlast zu drücken.

Die Hilfen in Höhe von fast 44 Milliarden Euro sollten in vier Tranchen bis Ende März gezahlt werden, teilte die Eurogruppe in der Nacht zu Dienstag in einer offiziellen Erklärung in Brüssel mit. Vor der endgültigen Freigabe der Hilfen muss aber noch der Bundestag zustimmen.

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier deutet eine Zustimmung seiner Partei zu neuen Griechenlandhilfen an, verlangt aber weitere Klarheit über die Brüsseler Beschlüsse aus der vergangenen Nacht. "Ich werde meiner Fraktion kein Verhalten empfehlen, das dazu führen wird, dass Griechenland kurzfristig nicht mehr zahlungsfähig ist und gegebenenfalls die Eurozone verlassen muss", sagte Steinmeier am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Es sei auch gut, dass in der vergangenen Nacht eine Pleite des Landes verhindern worden sei. Allerdings seien Details noch offen. So stehe die Einigung aber unter Vorbehalt etwa eines erfolgreichen Rückkaufprogramms für Altschulden. Er wisse noch nicht so recht, worüber der Bundestag noch in dieser Woche entscheiden soll, sagte Steinmeier.

Kommentar: Eine Notlösung für Griechenland

Kommentar

Eine Notlösung für Griechenland

Die politische Kraft reichte nicht für eine dauerhafte Lösung für den Pleitestaat.

Von der Gesamtsumme von 43,7 Milliarden sollen 34,4 Milliarden Euro noch im laufenden Jahr fließen, um eine drohende Staatspleite abzuwenden. Die endgültige Entscheidung über die Freigabe Entscheidung ist für den 13. Dezember geplant. Bis dahin sollen nationale Zustimmungsverfahren abgeschlossen werden.

Zudem soll das Ergebnis eines geplanten Programms zum Rückkauf griechischer Schulden abgewartet werden. Dies betreffe besonders den Beitrag des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte IWF-Chefin Christine Lagarde auf einer Pressekonferenz.

Die restlichen 9,3 Milliarden Euro sollen in drei weiteren Tranchen im ersten Quartal des kommenden Jahres nach Athen überwiesen werden. Die Bedingung ist allerdings, dass die griechische Regierung wichtige "Wegmarken" im Rahmen seines Hilfsprogramms erreicht. Dazu gehört der Erklärung zufolge auch die Umsetzung einer Steuerreform.

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Kommentare (52)

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Buerger-Notwehr

27.11.2012, 00:47 Uhr

Über der Überschrift steht: "Verhandlungserfolg"

Welch ein Abschaum seid Ihr!!!

HB-Propaganda-Blatt

Euch braucht die Welt nicht

Drecks_Kakerlaken

27.11.2012, 00:51 Uhr

Lesen die Hackfressen aus der Politik eigentlich unsere Beiträge hier?

Einen schönen Gruß und viel Spaß bei der kurz bevorstehenden Henkers-Mahlzeit.

Wie ruiniere und verarsche ich ein Volk?

Dank U wel.

wegimex

27.11.2012, 01:00 Uhr

Hokus Pocus Fidibus weg ist die Schuld mit ganz viel Stuss !

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