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03.02.2017

20:53 Uhr

Einreiseverbot

USA widerrufen zehntausende Visa

In der ersten Woche des Einreiseverbots für Bürger aus sieben muslimischen Ländern in die USA wurden bisher laut Medienberichten mehr als 100.000 Visa widerrufen. Das US-Außenministerium widerspricht den Angaben.

Das Einreiseverbot ist international höchst umstritten und sorgt auch in den USA, wie hier in New York, für massenhafte Proteste. dpa

Demonstration nach Trump-Dekret

Das Einreiseverbot ist international höchst umstritten und sorgt auch in den USA, wie hier in New York, für massenhafte Proteste.

WashingtonDie USA haben in der ersten Woche des neuen Einreiseverbots gegen Menschen aus sieben muslimischen Staaten Medienberichten zufolge über 100.000 Visa widerrufen. Diese Zahl habe ein Regierungsanwalt bei einer Anhörung in einem Bundesgericht in Virginia genannt, berichteten mehrere US-Medien am Freitag.

Das US-Außenministerium widerspricht allerdings den Angaben: Insgesamt sei es zum vorläufigen Widerruf von weniger als 60 000 erteilten Visa gekommen.

Der neue US-Präsident Donald Trump hatte vergangenen Freitag per Dekret bestimmt, dass Bürger aus dem Irak, dem Iran, dem Jemen, Libyen, Somalia, dem Sudan und Syrien für 90 Tage nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Die Regierung in Washington begründet den Schritt mit dem Schutz vor Anschlägen. In mehreren Bundesstaaten laufen vor Bundesgerichten derzeit Verfahren gegen den Erlass. Einige Gerichte haben bereits die Umsetzung eingeschränkt, jüngst eine Richterin in Detroit.

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