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06.05.2014

19:30 Uhr

Einsatz in der Ukraine

Gysi äußert Spionageverdacht gegen OSZE-Beobachter

Er ist immer für Contra gut: Linksfraktionschef Gregor Gysi scheut sich nicht, den Mund aufzumachen. Nun spricht er den Verdacht aus, dass die mittlerweile freigelassenen OSZE-Militärbeobachter spioniert haben könnten.

Er selbst betreibt häufig eine konfrontative Rhetorik, kritisiert aber jetzt die Nato für genau dies in der Ukraine-Krise. Und Gregor Gysi schiebt gleich ordentlich Provokationen nach. dpa

Er selbst betreibt häufig eine konfrontative Rhetorik, kritisiert aber jetzt die Nato für genau dies in der Ukraine-Krise. Und Gregor Gysi schiebt gleich ordentlich Provokationen nach.

BerlinLinksfraktionschef Gregor Gysi verdächtigt die internationalen Militärbeobachter in der Ukraine der Spionage. Wenn die Soldaten auch Informationen darüber gesammelt haben sollten, ob sich russische Soldaten in der Ostukraine befinden oder nicht, dann haben sie seiner Meinung nach Aufklärung betrieben. „So etwas nennt man auch Spionage“, sagte Gysi am Dienstag in Berlin.

Auch die prorussischen Separatisten, die zwölf Militärbeobachter eine Woche lang im ostukrainischen Slawjansk gefangen hielten, hatten die Entführung mit Spionage begründet. Die Geiseln, darunter vier Deutsche, waren am Samstag freigelassen worden. Bei der weiter laufenden Militärmission hat jetzt Kanada das Kommando, Deutschland ist nicht mehr beteiligt.

Gysi kritisierte auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und warf ihm „neues Kriegsdenken“ vor. Rasmussen hatte die Nato-Mitglieder angesichts der Ukraine-Krise zu mehr Rüstungsinvestitionen aufgerufen und Russland als Gegner bezeichnet.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

06.05.2014, 20:52 Uhr

Zitat : Gysi äußert Spionageverdacht gegen OSZE-Beobachter

- der Clown Gysi irrt sich hier :

es waren Spione, aber keine OSCE-Beobachter !

Es waren dämliche Bundeswehr-Dilettanten, die wohl von ihren Begleitern ( Angehörige der Junta ) sehr geblendet waren !

Account gelöscht!

07.05.2014, 07:59 Uhr


Der Clown hat juristisch völlig recht.

Spionageverdacht, denn die Gegenseite wertet ja das mitgeführte Material aus und hält die Klappe. Dass die Bundeswehrkrieger aus Geilenkirchen durch BND unterstützt agierten, recherchierte ja die SZ gestern sauber.

Die Jungs gelten nicht als das Problem, eher deren informationsgeile Berliner-Vorgesetzte, die eine nicht professionelle Offizierstruppe ohne große Regions-/Auslandserfahrung in einem undurchsichtigen paramilitaerischen Neu-Gebiet beinahe verheizte.

Da oben gehoert einige Generaelen bzw Ministerstab, einschliesslich paar "Dumm-Geheime", der fette Beamtenhintern versohlt. Fangt diese "Blindados" bloß bald ein.
Na ja , unserre blonde Ministerhüphdohle redet die "mission" schon blank.
"Presseäffchen im Stab" und Medienlandschaft hat sie ja genug.

Account gelöscht!

07.05.2014, 09:37 Uhr

BudEkins, ich kann mich ihren Ausführungen nur noch anschließen, besser hätte ich es nicht formulieren können.

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