Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.04.2012

13:18 Uhr

EM-Boykott

Barroso reist nicht in Ukraine

EU-Kommissionschef Barroso plant einen Boykott der Fußballeuropameisterschaft. Mit Blick auf den Umgang Kiews mit der erkrankten und inhaftierten Julia Timoschenko werde er nicht in die Ukraine reisen, hieß es am Montag.

Jose Manuel Barroso während einer Pressekonferenz in Brüssel. dapd

Jose Manuel Barroso während einer Pressekonferenz in Brüssel.

BrüsselEU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, ein bekennender Fußballfan, wird wegen der Lage in der Ukraine bis auf weiteres nicht in das Land reisen. „Nach jetzigem Stand hat Barroso keine Absicht, in die Ukraine zu reisen oder an irgendwelchen Veranstaltungen in der Ukraine teilzunehmen“, sagte seine Sprecherin Pia Ahrenkilde Hansen am Montag in Brüssel.

„Wir hoffen, dass wir Entwicklungen sehen werden, die zu einem Ende dieser sehr, sehr ernsten Lage beitragen können“, sagte sie. Die Mitglieder der EU-Kommission hätten keinen offiziellen Beschluss zu einem politischen Boykott der Ukraine getroffen. Die EU-Behörde habe aber „sehr, sehr große Sorgen über das, was derzeit in der Ukraine passiert“.

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

MikeM

30.04.2012, 15:15 Uhr

Wenigstens eine gute Nachricht für die Ukraine: Der EU-Mafiosi mit der Piepsstimme bleibt fern!

AllesQuatsch

30.04.2012, 16:17 Uhr

wieso bleibt gerade dieser eu-diktator diesem land fern? will er vielleicht nicht mit seinesgleichen in verbindung gebracht werden?

Mazi

30.04.2012, 17:59 Uhr

Das hatte ich ohnehin nicht verstanden, was Barroso da wollte. Hat er nichts Besseres zu tun?

Hinsichtlich der Zeit, die er dort verbringen wollte, war es ja ohnehin egal, aber die Kosten hätte "der" wahrscheinlich nicht aus der eigenen Tasche bezahlt.

Deshalb sollte man offen und frei über den Nutzen der Pilgerfahrten der Politiker zur EM nachdenken. Ob man gleich an Nacharbeiten der Arbeitszeiten denken muss, sei einmal dahin gestellt. Faktisch ist es aber so, dass sie keinen Beitrag leisten oder auch leisten können.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×