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16.08.2015

21:33 Uhr

Ende des Türkei-Einsatzes

Nach Berlin ziehen auch die USA Raketen ab

Deutschland wird den Einsatz der Bundeswehr in der Türkei nicht verlängern. Nun haben auch die USA den Abzug ihrer „Patriot“-Raketenabwehrsysteme angekündigt. Sie sollten die Türkei vor Angriffen aus Syrien schützen.

Zuletzt war angesichts des Vorgehens der Türkei gegen militante Kurden auch Kritik an dem Einsatz der Bundeswehr in dem Land laut geworden. dpa

Patriot-Einheit in der Türkei

Zuletzt war angesichts des Vorgehens der Türkei gegen militante Kurden auch Kritik an dem Einsatz der Bundeswehr in dem Land laut geworden.

IstanbulNach der Bundesregierung haben auch die USA den Abzug ihrer „Patriot“-Raketenabwehrsysteme aus der Türkei angekündigt. Der im Oktober auslaufende Einsatz werde nicht verlängert, hieß es am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung der türkischen Regierung und der US-Regierung.

Die „Patriot“-Raketenabwehrsysteme der USA waren als Teil der Nato-Mission „Active Fence“ seit 2013 in der Türkei stationiert. Sie sollten die Türkei vor Raketenangriffen aus dem Bürgerkriegsland Syrien schützen.

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Der Bundeswehreinsatz im Süden der Türkei wird nicht verlängert. Die „Patriot“-Flugabwehrraketen und 250 Soldaten werden in den kommenden Monaten abgezogen. Sie sollten die Türkei vor syrischen Angriffen schützen.

In der Erklärung hieß es weiter, die USA und die Nato stünden zu ihrer Verpflichtung, Bündnispartner einschließlich der Türkei zu verteidigen. Falls nötig, könnten die USA innerhalb einer Woche erneut Abwehrsysteme in der Türkei stationieren.

Am Samstag hatte bereits die Bundesregierung angekündigt, den Bundeswehreinsatz in der Türkei nach drei Jahren zu beenden. Die deutschen „Patriot“-Systeme mit aktuell 250 deutschen Soldaten sollen bis Ende Januar 2016 von der Südostgrenze des Landes abgezogen werden.

Von

dpa

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