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20.10.2014

16:15 Uhr

Engere Zusammenarbeit

Deutschland und Frankreich wollen Investitionen steigern

Austausch erwünscht: Deutschland und Frankreich wollen bei Investitionen intensiver zusammenarbeiten. Damit soll ein ökonomischer Abschwung in Europa verhindert werden. Es geht um Milliarden.

Frankreichs Staatsdefizit

Deutschland soll 50 Milliarden investieren

Frankreichs Staatsdefizit: Deutschland soll 50 Milliarden investieren

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BerlinDeutschland und Frankreich wollen mit gemeinsamen Vorschlägen einen stärkeren wirtschaftlichen Abschwung in Europa verhindern. „Wir wollen die Investitionen verstärken“, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Montag nach einem Treffen mit Frankreichs Wirtschaftsminister Emmanuel Macron und mit Finanzminister Michel Sapin. Bis zum deutsch-französischen Wirtschaftsrat am 1. Dezember würden gemeinsame Vorschläge für mehr Investitionen erarbeitet. Macron relativierte seinen Vorschlag, Deutschland müsse zur Ankurbelung der Konjunktur in Europa bis 2017 rund 50 Milliarden Euro zusätzlich investieren.

„Ich habe nichts gefordert oder verlangt“, sagte Macron, ergänzte aber zugleich: „Deutschland hat mehr Kapazitäten als wir im Bereich der Investitionen.“ Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) warnte allgemein vor „Schulmeisterei“ und einem Schlechtmachen des jeweils Anderen in Europa.

Deutschland habe bei den Investitionen einen Anteil von 17 Prozent an der Wirtschaftsleistung, Ziel seien 20 Prozent. Diese Lücke entspreche in etwa den 50 Milliarden Euro an Investitionen, die die französische Seite angesprochen habe, betonte Gabriel. Statt Strohfeuerprogramme aufzulegen, wolle die Bundesregierung aber vor allem private Investitionen in Unternehmen stärken, etwa im Bereich Forschung.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Herr Eugen Schmidt

20.10.2014, 17:47 Uhr

Jetzt entdecken wir also bei uns eine Investitionslücke weil die Franzosen ihren Haushalt nicht unter Kontrolle bringen? Auf welcher Uni kann man so einen Quatsch lernen? Merken wir noch wie absurd das alles wird? Nur um diese Scheinwährung Euro zu retten. Es lebe die AfD und ich hoffe deren Personaldecke wird schnell stärker.

Herr Uwe Reissner

21.10.2014, 18:31 Uhr

Schwachsinn, wann hat es je funktioniert, wenn der Staat mit Geld um sich geschmissen hat. Geht dann Frankreich wirtschaftlich gestärkt daraus hervor? Bestenfalls, wenn wir annehmen das der deutsche Staat klug handelt/investiert, wird die deutsche Wirtschaft dadurch weiter gestärkt.

Besser wäre es, wenn Deutschland aus dem Euro-Raum geht und zu seiner eigene Währung zurückfindet. Dann wertet der Resteuro ab und die Handelsbilanzschere schliest sich etwas. Gleichzeitig wird die Kaufkraft der Deutschen gestärkt, was auch Frankreich zugute kommt.

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