Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.11.2012

20:31 Uhr

Englisch-Kenntnisse

Hollande patzt im Glückwunschschreiben an Obama

Der französische Präsident François Hollande ist aktuell die Lachnummer im Internet. Dort wird über seine schlechten Englisch-Kenntnisse gespottet. Im Glückwunschschreiben an Obama ist ihm nämlich ein Fauxpas unterlaufen.

Mit dem Englisch scheint es bei Hollande nicht weit her zu sein. Reuters

Mit dem Englisch scheint es bei Hollande nicht weit her zu sein.

ParisIm Internet wird über das Glückwunschschreiben von Frankreichs Staatschef François Hollande an US-Präsident Barack Obama gespottet. Der Franzose unterschrieb den eigentlich auf Französisch verfassten Brief handschriftlich mit den Worten „friendly, François Hollande“ und lag damit sprachlich ziemlich daneben.

„Friendly“ ist im Englischen keine Grußfloskel, sondern nur ein Adjektiv, das „freundlich“ bedeutet. Im Französischen hätte der Präsident vermutlich das Wort „amicalement“ (deutsch: „herzliche Grüße“ verwendet. Im Englischen hätte er etwa „warm regards“ schreiben müssen.

„In Paris wird ein französisch-englischer Übersetzer benötigt“ oder „Ein englisches Wort benutzt - und es falsch gemacht“, kommentierten Internetnutzer über den Kurznachrichtendienst Twitter. „Mit Hollande beginne ich mich dafür zu schämen, Franzose zu sein“, schrieb ein anderer.

Schon Hollandes Vorgänger Nicolas Sarkozy hatte sich einen ähnlichen Fehler geleistet. Sarkozy hatte im Regen zu US-Außenministerin Hillary Clinton gesagt „sorry for the time“ (deutsch: „Entschuldigen Sie die Zeit“. Er hatte dabei das französische Wort für Wetter (temps) falsch übersetzt. „Sorry for the weather“ wäre richtig gewesen.

Von

dpa

Kommentare (13)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

07.11.2012, 21:54 Uhr

Schon bemerkenswert über was Handelsblatt online so alles berichtet. Glauben Sie mir: die überwältigende Mehrheit der Franzosen schämt sich nicht über solche kleine Pannen. Finde ich eher sympathisch. Und die , die darüber spotten, eher nicht.

Account gelöscht!

07.11.2012, 22:17 Uhr

Das eigentlich geniale ist doch: Der Brief WAR IN FRANZÖSISCH FORMULIERT.

Da würde mich doch interessen, in welcher unterwürfigen Gefälligkeitshascherei unsere Angie die Worte gewählt hat?Ich wette einen Kochtopf, dass er in ENGLISCH formuliert war, vor lauter "Gell, ich bin schon nett, findsch auch?".

Oder hat sie noch im entfernten Erinnerungsvermögen ersonnen, dass sie ja eigentlich DEUTSCH sprechen kann und darf? ...

Vicario

07.11.2012, 23:31 Uhr

Bevor wir hier die Fränschmänner auslachen, sollten wir uns mal an der eigenen Nase fassen :
- Welches English hat den die Staatsratsvorsitzende drauf..? ( Über "Its a fine office" reicht es bei der doch ach nicht..! Das ist doch ihr größtes Handicap im Umgang auf ihrer Ebene. Das Russisch, das die drauf hat, kann sie doch gar nicht einsetzen ( trotz FDJ-Studienfahrten nach Moskau ist ihr Russisch sehr schäbich ).
Welches English hat den unser Aussenminister drauf, der es eigentlich fliessend beherrschen müßte von Amtswegen..? Das ist eine Arroganz ohne gleichen, so ein Amt anzunehmen, ohne English zu können !!
Die Englishkenntnisse unseres Finanzministers, des Lügenbarons, sind uns doch noch in Erinnerung, als er vor kurzem deutsche Wörter in seine Englishtalks einpflanzte ( Bankrotte Staaten..? ).

Und wenn man die anderen Pfeifen anschaut, die uns regieren, dann bleibt ja einem nur das Kotzen..!!Die Pfeifen gehen lieber ihren Nebentätigkeiten nach und füllen sich die Taschen, anstatt ihr English aufzubessern und ihr Land im Ausland entsprechend zu repräsentieren.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×