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30.08.2011

23:16 Uhr

Enthüllungsplattform

USA werfen Wikileaks Gefährdung von Leben vor

Die Veröffentlichung geheimer, diplomatischer Dokumente ist für Staaten nicht nur ärgerlich. Die USA werfen der Enthüllungsplattform Wikileaks jetzt die Gefährdung von Menschenleben vor, da diese die Quellen nennt.

huGO-BildID: 23143336 (FILES)This December 9, 2010 file photo shows a screensaver from the whistleblower website Wikileaks. The United States expressed renewed concern over the risks to individuals August 30, 2011 after the anti-secrecy site WikiLeaks made public more US documents. State Department spokeswoman Victoria Nuland would not confirm the authenticity of the latest documents, but said "it puts individuals security at risk, threatens our national security and undermines our efforts to work with countries to solve shared problems." AFP PHOTO/Karen BLEIER / FILES AFP

huGO-BildID: 23143336 (FILES)This December 9, 2010 file photo shows a screensaver from the whistleblower website Wikileaks. The United States expressed renewed concern over the risks to individuals August 30, 2011 after the anti-secrecy site WikiLeaks made public more US documents. State Department spokeswoman Victoria Nuland would not confirm the authenticity of the latest documents, but said "it puts individuals security at risk, threatens our national security and undermines our efforts to work with countries to solve shared problems." AFP PHOTO/Karen BLEIER / FILES

WashingtonDie US-Regierung hat der Enthüllungsplattform Wikileaks vorgeworfen, mit der Veröffentlichung tausender neuer Dokumente Menschenleben zu gefährden. Die Publikation vertraulicher US-Depeschen belasteten nicht nur die diplomatischen Beziehungen, sondern gefährdeten auch das Leben von Menschen, kritisierte US-Außenministeriumssprecherin Victoria Nuland am Dienstag.

Wikileaks hatte zuvor Vorwürfe zurückgewiesen, bei der Veröffentlichung von fast 134.000 weiteren Depeschen im Internet die Namen von Quellen enthüllt zu haben. Bisher hatte Wikileaks die Dokumente nur an einige ausgewählte Zeitungen gegeben, um eine Identifizierung der Quellen zu verhindern. Den Rest der rund 250.000 Dokumente will die Organisation nun aber direkt ins Internet stellen.

Die US-Zeitung „New York Times“ kritisierte, bei einigen dieser Dokumente seien die Namen von Quellen enthalten. Die Nachrichtenagentur AFP stellte bei mehreren zufällig ausgewählten Dokumenten ebenfalls fest, dass die Namen von Einzelpersonen und Firmen trotz des Vermerks „Protect source“ (Quelle schützen) nicht unkenntlich gemacht wurden.

Von

afp

Kommentare (1)

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Pendler

31.08.2011, 09:41 Uhr

"Der Mohr hat seine schuldigkeit getan, er kann gehen"

wikileads hat geholfen, die Unruhen im arabischen Lager zu zünden, nun dürfen sie wieder abtreten.

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