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08.12.2014

15:14 Uhr

Entwicklungshilfe

EU stellt 688 Millionen für Myanmar bereit

Geld für den Übergang: Die Staaten der Europäischen Union werden Myanmar mit knapp 700 Millionen Euro Entwicklungsgeldern unterstützen. Das Geld soll den demokratischen Wandel in dem südostasiatischen Land unterstützen.

Ein Fischerboot in der Nähe von Sittwe: Myanmar gehört zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt. ap

Ein Fischerboot in der Nähe von Sittwe: Myanmar gehört zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt.

BrüsselDie Europäische Union unterstützt den Reformprozess im südostasiatischen Myanmar in den kommenden Jahren mit insgesamt 688 Millionen Euro. Die Gelder würden bis zum Jahr 2020 gezahlt und sollten dem Land helfen, seine „zahlreichen Übergangsphasen“ zu bewältigen, teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit.

Die Hilfen seien einerseits für die Entwicklung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft sowie für die Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung vorgesehen. Zudem sollten sie in den Ausbau des Bildungssystems und Projekte für eine bessere Regierungsführung sowie mehr Rechtsstaatlichkeit fließen.

In Myanmar hatte die Militärjunta nach jahrzehntelanger Herrschaft im Herbst 2010 einen politischen Reformprozess eingeleitet. Die Macht wurde an eine formal zivile Regierung unter dem früheren General Thein Sein übertragen. Seitdem wurde die staatliche Zensur gelockert, die meisten politischen Gefangenen kamen frei und die Partei von Oppositionsführerin San Suu Kyi wurde wieder zu Wahlen zugelassen. Für November 2015 sind nun Parlamentswahlen angesetzt.

Die EU hatte 2013 alle Sanktionen gegen das Land mit Ausnahme eines Waffenembargos aufgehoben. Verschiedene westliche Staaten hatten aber zuletzt Kritik an der Führung des Landes geäußert, weil weitere demokratische Reformen und der Schutz von Minderheiten aus ihrer Sicht nicht vorankommen.

Von

afp

Kommentare (2)

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Herr Michael Müller

08.12.2014, 15:41 Uhr

Europa, sprich Deutschland, rettet wieder einmal die ganze Welt! Und wieder versichern hunderte Millionen irgendwo in irgendwelchen dunklen Kanälen, nicht mehr nachvollziehbar wer das Geld letztendlich bekommen hat!
Es ist einfach nur zum k..... wie hier Geld versenkt wird und im Gegenzug das Deutsche Volk bis auf's Blut gemolken wird!!!

Herr Wolfgang Trantow

10.12.2014, 09:21 Uhr

Genau deshalb wurde Frau Merkel wieder gewählt: Ziel dieser Frau ist doch duie Vernichtung Deutschlands.

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