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06.11.2014

17:13 Uhr

Epidemie in Afrika

EU erhöht Ebola-Hilfe

Mehr Geld von der Weltgemeinschaft gegen Ebola – für Impfstoffe und für Afrika. In Deutschland warnen Wissenschaftler vor unbegründeter Panik. Die WHO spricht von weniger Krankheitsfällen.

Mitarbeiter in Schutzanzügen reinigen den Patientenbereich in einem Ebola-Behandlungszentrum in Conakry (Guinea). dpa

Mitarbeiter in Schutzanzügen reinigen den Patientenbereich in einem Ebola-Behandlungszentrum in Conakry (Guinea).

Brüssel/BerlinDie EU stockt ihre finanziellen Hilfen im Kampf gegen die Ebola-Epidemie auf. Sie stellt weitere 280 Millionen Euro gemeinsam mit der Pharmaindustrie für die Erforschung der Krankheit bereit, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. US-Präsident Barack Obama will ebenfalls mehr Geld geben. Unterdessen hat die WHO die Zahl der erfassten Ebola-Fälle leicht nach unten korrigiert. In Deutschland rechnet eine Expertenkommission demnächst mit einem Ebola-Krankheitsfall, warnt aber vor Panik.

Nach Worten von EU-Forschungskommissar Carlos Moedas soll das Geld in die Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente fließen. Die Hälfte der Summe kommt aus einem EU-Programm, die andere Hälfte von der Industrie. Damit haben die EU und die EU-Staaten inzwischen mehr als eine Milliarde Euro im Kampf gegen Ebola bereitgestellt.

Auch US-Präsident Obama will mehr Geld für den Kampf gegen Ebola ausgeben. Er beantragte am Mittwoch beim Kongress in Washington zusätzliche 6,2 Milliarden Dollar (etwa 5 Mrd. Euro). Die Mittel sollten helfen, die Epidemie in Westafrika einzudämmen und die Vorbereitungen auf etwaige Fälle im eigenen Land zu verbessern, hieß es in einem Dringlichkeitsantrag. So will die Regierung mit den Geldern beispielsweise die Erforschung und Entwicklung von Impfstoffen und Arzneien gegen Ebola beschleunigen.

Wie sich Ebola verbreitet

Wann ist Ebola ansteckend?

Nur dann, wenn jemand bereits Symptome zeigt. Diese können allerdings unspezifisch sein. Die Krankheit kann mit Fieber, grippeähnlichen Schmerzen und Unterleibsschmerzen beginnen, später können Erbrechen und Durchfall folgen.

Wie breitet sich Ebola aus?

Durch Körperflüssigkeiten einer infizierten Person. Dazu zählen Blut, Schweiß, Erbrochenes, Urin, Kot, Speichel und Sperma. Diese Flüssigkeiten müssen bei einem anderen Menschen einen Eingangspunkt finden, sie können durch einen Schnitt oder Kratzer eindringen. Das Virus kann zudem weitergereicht werden, wenn jemand mit kontaminierten Händen die Nase, den Mund oder die Augen eines anderen berührt. Oder jemand wird mit den kontaminierten Flüssigkeiten angespritzt. Darum tragen Gesundheitsmitarbeiter Schutzhandschuhe und andere Schutzausrüstung.

Die Weltgesundheitsorganisation teilte mit, Blut, Stuhl und Erbrochenes seien die am stärksten ansteckenden Flüssigkeiten. In Speichel sei der Virus nur bei schwer erkrankten Menschen entdeckt worden, aus Schweiß sei er noch nicht entnommen worden.

Was passiert bei zufälligem Kontakt mit einem Infizierten?

Ebola wird nicht durch die Luft übertragen. Der Direktor der US-Seuchenbehörde (CDC), Tom Frieden, sagte, Menschen steckten sich nicht an, wenn sie beispielsweise nur in einem Bus neben einem Ebola-Patienten sitzen. „Es ist nicht wie bei der Grippe. Es ist nicht wie bei Masern, nicht wie bei der gewöhnlichen Erkältung. Es breitet sich nicht so aus“, sagte er.

Können Hunde das Virus übertragen?

Das weiß man noch nicht genau. Die Behörden schläferten den Hund der spanischen Krankenschwester ein, bei der Ebola diagnostiziert worden war. Es ist aber kein Fall dokumentiert, in dem jemals Ebola von einem Hund auf einen Menschen übertragen wurde. Aber es gibt eine Studie, nach der es möglich sein soll, dass Hunde Ebola bekommen können - ohne Symptome zu zeigen.

Wie wird vorgegangen, wenn ein Ebola-Verdacht besteht?

Die Krankenhäuser, die einen Verdachtsfall haben, informieren ihr Gesundheitsministerium oder die Seuchenbehörde. Dann wird eine Checkliste durchgegangen, um festzustellen, wie hoch das Risiko ist. So wird unter anderem gefragt, ob die Person von einem riskanten Kontakt mit einem bekannten Ebola-Patienten berichtet hat, wie krank sie ist und ob eine andere Diagnose wahrscheinlicher ist.

In Deutschland geht die Schutzkommission beim Bundesinnenministerium davon aus, dass es demnächst einen Ebola-Krankheitsfall geben wird. „Der Ausbruch einer Ebola-Epidemie hier ist aber so gut wie ausgeschlossen“, sagte der Vorsitzende der Kommission, Horst Miska, am Donnerstag. Deutschland sei gut vorbereitet auf die Behandlung.

In Deutschland sind bisher nur drei Ebola-Patienten behandelt worden, die sich in Westafrika infiziert hatten. Sie waren mit speziell ausgerüsteten Flugzeugen nach Deutschland gebracht worden. Einer der drei Patienten starb, ein zweiter ist auf dem Weg der Besserung, der dritte ist gesund entlassen.

Die Kommissionsmitglieder stellten fest, Deutschland sei auf die Bewältigung von bis zu zehn Krankheitsfällen gleichzeitig gut vorbereitet. Sollten es mehr werden, seien allerdings regionale Engpässe zu erwarten. Und zwar nicht nur bei den für Ebola-Patienten notwendigen Spezial-Behandlungsbetten, von denen derzeit nur etwa zehn kurzfristig verfügbar seien, sondern auch bei Personal und Rettungswagen. Dieses Szenario sei jedoch nur dann wahrscheinlich, falls die Ebola-Epidemie in Westafrika ein noch deutlich größeres Ausmaß erreichen sollte als bisher.

Die Gesundheitsbehörden und die Landesregierungen sollten bei ihren Notfallplänen nach Ansicht der Schutzkommission auch Extremsituationen berücksichtigen wie etwa die Erkrankung eines Menschen, der in einer Gemeinschaftsunterkunft lebt. Da Ebola bei vielen Menschen „irrationale Ängste“ hervorrufe, müsse auch darüber nachgedacht werden, wie und wo man Kontaktpersonen von Ebola-Infizierten eventuell gegen ihren Willen unter Quarantäne stellen könnte. Außerdem warnte die Kommission: „Das tatsächliche oder vermutete Auftreten von Ebola unter Asylbewerbern in Deutschland könnte soziale Spannungen hervorrufen.“

Die Mitglieder der Schutzkommission sind mehrheitlich Wissenschaftler. Sie beraten die Bundesregierung ehrenamtlich in Fragen des Zivil- und Katastrophenschutzes.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Zahl der erfassten Ebola-Fälle aktuell leicht nach unten korrigiert. Insgesamt gebe es 13 042 bestätigte oder mögliche Krankheitsfälle, teilte die WHO am Mittwoch in Genf mit. 4818 Menschen seien durch das Virus gestorben. Die Epidemie war im März in Westafrika bekannt geworden. Am stärksten sind Liberia, Sierra Leone und Guinea betroffen. Nach Angaben der WHO scheint die Zahl der Neuerkrankungen in Guinea derzeit stabil zu sein, während sie in Sierra Leone weiter steigt und in Liberia sinkt. Am vergangenen Freitag hatte die WHO noch von insgesamt 13 567 Fällen und 4951 Toten berichtet.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Frau Dr. Max Motte

06.11.2014, 17:45 Uhr

Werden wir von den Massenmedien auch beim Thema "Ebola" belogen?

Regierungen beschlagnahmen kolloidales Silber, das erfolgreich zur Behandlung von Ebola-Patienten eingesetzt wird.

Versuche in Westafrika natürliche Mittel zur Ebola-Behandlung zukommen zu lassen, werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterdrückt!

WHO = Weltpharmaorganisation?

Mehrere Sendungen von Silberkolloid wurden blockiert!

Darüber hinaus wird berichtet, dass WHO-Vertreter eine Studie auf einer Ebola-Isolierstation abgesagt haben. Örtliche Gesundheitsbehörden wollten dort Silberkolloid verabreichen; das sich nach Angaben der US-Regierung als sehr wirksam gegen Ebola erwiesen hat!

Die WHO ordnete den Abbruch der Studie an!

Behörden blockieren 3x eine Sendung von Silberkolloid.

Wie die intern. Nichtregierungsorganisation "Natural Solutions Foundation" (NSF) mitteilt, ist sie mit dem Versuch, Silberkolloid nach Sierra Leone zu schicken, bislang gescheitert.

Die Organisation wollte 200 Pack. Silberkolloid schicken.
Die Sendung wurde nun zum 3x in die USA zurückgeschickt.

Zuvor vertrauliche Dokumente, die vom Verteidigungsministerium übergeben wurden, zeigen, dass Silberkolloid, welche die NSF jetzt nach Afrika zu schicken versucht, im Kampf gegen Ebola als wirksam erwiesen hat!

Das bestätigen Untersuchungen, die schon 2008 beim Ministerium und anderen US-Bundesbehörden durchgeführt wurden, deren Resultate jedoch von Medien, Gesundheitsbehörden, Regierung und der WHO weitgehend verschwiegen werden.

Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Medien nichts über "Kolloidales Silber"?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Medienkonzerne, Pharmakonzerne, Energiekonzerne, ... gehören die alle zusammen und keiner weiß es?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/ethan-a-huff/regierungen-beschlagnahmen-kolloidales-silber-das-erfolgreich-zur-behandlung-von-ebola-patienten-ei.html

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