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16.01.2007

09:06 Uhr

Erfolglose Operationen

Fidel Castro in ernstem Zustand

Der Gesundheitszustand von Kubas Staatschef Fidel Castro ist einer spanischen Zeitung zufolge nach drei fehlgeschlagenen Darmoperationen ernst.

Castro übernahm 1959 die Macht auf Kuba. Einige Tage nach seinem letzten öffentlichen Auftritt im Juli 2006 übergab er sie an seinen Bruder Raul. Archivfoto: dpa. Quelle: dpa

Castro übernahm 1959 die Macht auf Kuba. Einige Tage nach seinem letzten öffentlichen Auftritt im Juli 2006 übergab er sie an seinen Bruder Raul. Archivfoto: dpa.

HB HAVANNA. Wie „El Pais“ in der Nacht zu Dienstag auf seiner Internet-Seite unter Berufung auf Krankenhauskreise in Madrid berichtete, soll Castro an einer spezielle Form von Dickdarmentzündung leiden. Diese habe außerdem zu einer Entzündung des Bauchfells geführt.

Kubanische Regierungsvertreter in Havanna waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Sollte die detaillierte Darstellung der Zeitung bestätigt werden, wären es die ersten konkreten Angaben zu Castros Krankheit. Zuvor war wiederholt über eine Krebserkrankung spekuliert worden.

Der Zeitung zufolge musste Castro operiert werden, weil er an einer so genannten Divertikulitis litt. Dabei entzünden sich Aussackungen des Dickdarms, die besonders im Alter vorkommen und als solche harmlos sind. Inzwischen werde der 80-Jährige intravenös ernährt. Die Prognose sei „sehr ernst“, hieß es unter Berufung auf zwei Mitarbeiter eines Madrider Krankenhauses, die namentlich nicht genannt wurde. In dem Hospital arbeitet auch der Chirurg Jose Luis Garcia Sabrido, der Castro Ende Dezember untersucht hatte.

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