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09.01.2005

15:13 Uhr

International

Erler sieht neue Chancen im Nahost-Friedensprozess

Ein Sieg von Mahmud Abbas bei der Wahl des Palästinenser-Präsidenten birgt nach Ansicht von Gernot Erler, Fraktionsvize der SPD und Außenpolitik-Experte seiner Partei, Chancen auf Bewegung im Nahost-Friedensprozess. Sie seien „so groß wie nie nach dem Abbruch der Camp-David-Verhandlungen“, sagte Erler dem Handelsblatt.

BERLIN. Mit einem frischen Mandat der Wähler ausgestattet und seiner gemäßigten Haltung gebe es weder für Israel noch für die USA eine Möglichkeit, Abbas als Verhandlungspartner in Frage zu stellen. „Jetzt ist nur die Frage, wie entschlossen alle Beteiligten die Gunst der Stunde nutzen.“

Erler äußerte die Hoffnung, dass auch der erneute Wahlsieg des amerikanischen Präsidenten George W. Bush zu einem Neuanfang in der amerikanischen Nahostpolitik führe und die USA stärker auf eine Friedenslösung drängten. Die EU stünde als konstruktiver Partner bereit, sagte Erler.

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