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13.03.2004

20:36 Uhr

Ermittlungen in alle Richtungen gehen weiter

Fünf Festnahmen nach Anschlägen in Madrid

Die spanische Polizei hat im Zusammenhang mit den Terroranschlägen von Madrid mehrere Verdächtige festgenommen. Die Verdächtigen hätten möglicherweise Verbindungen zu einer marokkanischen Extremistengruppe, hieß es.

HB BERLIN. In Spanien sind nach Angaben der Regierung mehrere Personen im Zusammenhang mit den Anschlägen von Madrid festgenommen worden. Wie das spanische Innenministerium am Samstagabend mitteilte, handelt es sich um drei Marokkaner und zwei Personen indischer Abstammung.

Die fünf seien in Zusammenhang mit dem Mobiltelefon festgenommen worden, das in einem mit Sprengstoff gefüllten Rucksack gefunden wurde, sagte Innenminister Angel Acebes. Die Verdächtigen hätten möglicherweise Verbindungen zu einer marokkanischen Extremistengruppe.

Zwei Spanier indischer Abstammung würden vernommen, seien aber nicht festgenommen worden, sagte Acebes. Noch könne aber nichts ausgeschlossen werden, erklärte er weiter. Die Polizei ermittele weiter in alle Richtungen. Die Festnahmen wiesen aber möglicherweise in eine bestimmte Richtung.

Über die Urheber der Anschlagsserie von Donnerstag mit mindestens 200 Toten und fast 1500 Verletzten herrschte bislang Unklarheit. Die Regierung hatte zuletzt noch die baskische Untergrundorganisation Eta als Hauptverdächtige genannt.

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