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30.11.2012

15:30 Uhr

Erneut Treffen abgesagt

Wie krank ist Präsident Putin?

Die Spekulationen über den Gesundheitszustand von Russlands Präsident Putin bekommen neuen Zündstoff. Nun sagte der Kreml einen Treffen mit Japans Regierungschef Noda ab – angeblich wegen einer „Verletzung Putins“.

Russlands Präsident Wladimir Putin. AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin.

Tokio/MoskauDie Absage eines Besuchs von Japans Regierungschef Yoshihiko Noda in Moskau hat für neue Spekulationen über den Gesundheitszustand des russischen Präsidenten Wladimir Putin gesorgt. Aus japanischen Regierungskreisen hieß es am Freitag, der Kreml habe ein Treffen im Dezember abgesagt und dies mit einer "Verletzung Putins" begründet. Das russische Präsidialamt wies diese Darstellung jedoch zurück.

Ein Sprecher Nodas wollte sich in Tokio nicht offiziell äußern. Putins Sprecher Dmitri Peskow sagte jedoch der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS, für den Besuch Nodas in Moskau habe es "kein festes Datum" gegeben. Der Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda" sagte Peskow, Putin arbeite "wie immer" und habe "die Absicht, seinen Arbeitsrhythmus beizubehalten". Wenn der Präsident hin und wieder sportbedingte Schmerzen "im Rücken, in der Hand oder im Bein" habe, beeinträchtige dies seine Arbeit nicht.

Allerdings wird schon seit einigen Wochen darüber spekuliert, dass Putin unter einer alten Verletzung der Wirbelsäule leiden könnte.

Auch der Chef der Präsidialverwaltung, Sergej Iwanow, meldete sich am Freitag zu Wort: „Wladimir Wladimirowitsch ist in guter physischer Verfassung. Es gibt die Bitte, sich keine Sorgen zu machen“, sagte er der Agentur Interfax zufolge in Wien vor Journalisten.

Russische Medien zitierten zuletzt auch aus einem Interview mit dem autoritären weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, wonach sich Putin beim Judo eine Sportverletzung zugezogen habe. Bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vor zwei Wochen in Moskau bestand Putin entgegen der Gepflogenheiten darauf, die Pressekonferenz im Sitzen abzuhalten.

Putins Sprecher Dmitri Peskow beteuert seit Wochen, dass der Kremlchef wie immer arbeite. Am Freitag traf der Präsident sich mit Duma-Abgeordneten in seiner Residenz bei Moskau. Der Kreml veröffentlichte Fotos von der Zusammenkunft, bei der Putin wie oft zuletzt nur sitzend zu sehen war. An diesem Montag reist Putin erstmals seit Monaten wieder ins Ausland – diesmal in die Türkei.

Von

afp

Kommentare (11)

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Vicario

30.11.2012, 15:22 Uhr

Wie gewonnen, zo zerronnen ! Da hat der KGB-Zwerg sein Volk betrogen mit manipulierten Wahlen, diktatorischen Repressalien bei den Demos, und jetzt muß er wohl.....den ewig kranken Breshnev machen......ist das die Gottesstrafe..??!!!

Zu wünschen wäre es den Russen, den so eine Pfeife ( oder lupenreinen Demokraten, wie ihn der versiffte Sozi Schröder nennt ) an der Macht hat dieses Volk nicht verdient !

RumpelstilzchenA

30.11.2012, 15:41 Uhr

#Vicario
Auf welchem Schoss sitzen Sie denn?

Newmarket

30.11.2012, 16:09 Uhr

Vicario,
man schreibt "denn" nach dem Komma im 2. Absatz.
Der Inhalt Ihres Beitrags ist ebensowenig einwandfrei. :)

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