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16.10.2015

20:09 Uhr

Erschossener Flüchtling

Mann an bulgarischer Grenze starb durch Querschläger

Eine Gruppe von Männern überquert illegal die Grenze nach Bulgarien, Grenzpolizisten halten sie an. Einer der Polizisten schießt – ein Flüchtling stirbt. Durch einen Querschläger, teilt nun die Gerichtsmedizin mit.

Der von einem bulgarischen Polizisten erschossene Flüchtling starb durch einen Querschläger. dpa

Bulgarischer Grenzpolizist

Der von einem bulgarischen Polizisten erschossene Flüchtling starb durch einen Querschläger.

SofiaDer unweit von Bulgariens Grenze zur Türkei erschossene Flüchtling ist von einem Querschläger getroffen worden. Das berichtete das bulgarische Staatsfernsehen nach einer Obduktion der Leiche durch Gerichtsmediziner am Freitag. Ein Warnschuss eines bulgarischen Grenzpolizisten sei zunächst gegen die Kolonne einer Brücke geprallt. Dann traf der Querschläger den Mann am Hals, wie es in dem Bericht weiter hieß. Große Wunden, wie bei einem direkten Schuss, gäbe es nicht.

Eine Gruppe von 54 Männern, darunter der Getötete, hatte die Grenze illegal überquert. Die Männer trugen nach Polizeiangaben keine Personalpapiere bei sich, gaben sich aber als Afghanen aus. Die Männer hätten Widerstand geleistet.

Der Vorfall hatte sich am Donnerstagabend etwa 30 Kilometer von der türkischen Grenze ereignet.

Von

dpa

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