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28.01.2007

15:32 Uhr

Eskalationen

Papst ruft zum Ende der Gewalt im Nahen Osten auf

Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag zu einem Ende der Gewalt im Libanon und in den Palästinensergebieten aufgerufen. Es sei inakzeptabel, wenn Waffen erhoben würden, um politische Ziele zu erreichen, sagte er beim Angelus-Gebet in Rom.

HB ROM. In seinen Gedanken sei er bei den Menschen im Libanon, wo die Gewalt zuletzt wieder Einzug gehalten habe, fügte er mit Blick auf die Ausschreitungen zwischen Regierungsanhängern und -gegnern in der vergangenen Woche hinzu. Dabei waren sieben Menschen getötet und fast 400 verletzt worden.

Er bete zu Gott, dass alle Libanesen wieder zueinander fänden, um das Land zu einer Heimat für jeden zu machen, fügte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche hinzu.

Der Papst äußerte sich auch zu den jüngsten Kämpfen im Gazastreifen. Dort starben allein in den vergangenen drei Tagen bei Auseinandersetzungen zwischen Hamas- und Fatah-Anhängern mindestens 22 Menschen. Er bete dafür, dass in dem Küstenstreifen ebenfalls der Frieden einkehre, sagte Benedikt.

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