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27.03.2013

08:36 Uhr

Ethische Unruhen

Buddhisten in Birma setzen Moschee in Brand

Die Polizei ist überfordert und verhängt Ausgangssperren: Die Unruhen in Birma halten an. Buddhisten setzten nun eine Moschee in Meiktila in Brand. Mindestens 40 Menschen wurden in den vergangenen Tagen getötet.

Unruhen halten an: Abgebrannte Moschee in der Stadt Meikhitla. dpa

Unruhen halten an: Abgebrannte Moschee in der Stadt Meikhitla.

RangunDie ethnischen Unruhen in Birma dauern auch nach einer Woche weiter an. In der Stadt Nattalin etwa 150 Kilometer nördlich der Wirtschaftsmetropole Rangun setzten in der Nacht zum Mittwoch etwa 200 randalierende Buddhisten eine Moschee in Brand, wie ein Vertreter der Polizei und ein Einwohner der Nachrichtenagentur AFP sagten. Nach Angaben des Einwohners zerstörten sie zudem mehrere Häuser. Die Polizei sei überfordert gewesen. Die Behörden verhängten weitere Ausgangssperren über mehrere Städte.

Schwere Unruhen in Birma

Video: Schwere Unruhen in Birma

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Die neuen Unruhen waren vor einer Woche in der zentralbirmanischen Stadt Meiktila ausgebrochen. Ganze Stadtviertel und mehrere Moscheen gingen dort in Flammen auf. Mehr als 12.000 Menschen flohen nach UN-Angaben aus der Stadt, über die der Ausnahmezustand verhängt wurde. Am Samstag übernahm die birmanische Armee dann die Kontrolle über Meiktila.

Insgesamt wurden in den vergangenen Tagen mindestens 40 Menschen getötet. Die Spannungen zwischen der buddhistischen Mehrheit und der muslimischen Minderheit in Birma waren während der jahrzehntelangen Militärdiktatur unterdrückt worden. Es besteht nun die Befürchtung, dass die Unruhen im Zuge der Demokratisierung des Landes zunehmen könnten.

Von

afp

Kommentare (11)

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Account gelöscht!

27.03.2013, 08:53 Uhr

Soviel also zu angeblich so friedliebenden Buddhisten...

Account gelöscht!

27.03.2013, 09:08 Uhr

"Ethische Unruhe" -- schreibt das Handelsblatt.
Lustiger Verschreiber. Soll bestimmt "eEthnische Unruhen" heissen.

Numismatiker

27.03.2013, 10:08 Uhr

Muslime sind auch nicht gerade zimperlich, wenn es darum geht, Götteshäuser in Brand zu setzen.
In Nigeria brennen öfters Kirchen.

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