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05.09.2016

16:51 Uhr

EU-Ausstieg

May sieht Großbritannien für Brexit gerüstet

Theresa May blickt trotz Brexit-Votum optimistisch in die Zukunft. Sie glaubt, dass Großbritannien auch nach dem EU-Austritt eine führende Industriemacht bleibt. Andere Staats- und Regierungschefs sind da skeptischer.

Trotz des Brexit-Votums genieße ihr Land noch immer das Vertrauen der Wirtschaft, sagte die Premierministerin. Reuters

Theresa May

Trotz des Brexit-Votums genieße ihr Land noch immer das Vertrauen der Wirtschaft, sagte die Premierministerin.

HangzhouDie britische Premierministerin Theresa May ist davon überzeugt, dass ihr Land auch nach dem EU-Austritt eine führende Industrienation bleiben wird. Trotz des Brexit-Votums genieße ihr Land noch immer das Vertrauen der Wirtschaft, sagte May am Montag zum Abschluss des G20-Gipfels in Hangzhou.

Sie habe diesen Eindruck in persönlichen Begegnungen am Rande der Konferenz der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer gewonnen, sagte May. Indien, Mexiko, Südkorea und Singapur würden „Gespräche zum Abbau von Handelsschranken zwischen unseren Ländern begrüßen“. Der australische Handelsminister werde noch diese Woche zu Sondierungsgesprächen über ein australisch-britisches Freihandelsabkommen nach London kommen. Ihr australischer Kollege Malcolm Turnbull habe ihr versichert, sein Land sei entschlossen, Großbritannien während seiner Austrittsverhandlungen mit der EU zu unterstützen.

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Doch andere Staats- und Regierungschefs hatten sich skeptischer gezeigt. US-Präsident Barack Obama betonte am Sonntag eine „besondere Beziehung“ zu Großbritannien, gab aber den Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit EU und dem asiatisch-pazifischen Raum Vorrang vor Einzelgesprächen mit London.

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe mahnte mehr Berechenbarkeit des Brexits an. Seine Regierung listete in einem Dossier die japanischen Sorgen auf, die Autohersteller und andere Unternehmen hätten.

Von

ap

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