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13.03.2012

10:40 Uhr

EU-Bericht

Schuldenabbau in Griechenland sehr unsicher

Ein Papier der EU berichtet von großen Zweifel an der vollständigen Sanierung der griechischen Staatsfinanzen. Nach einem pessimistischen Szenario könnten die Defizite in acht Jahren wieder Rekordhöhen erreichen.

Die griechische Fahne am Mast. ddp images/dapd/dapd

Die griechische Fahne am Mast.

BrüsselGriechenlands Rückkehr zu soliden Staatsfinanzen bleibt nach einem aktuellen Bericht der EU mit großer Unsicherheit behaftet. Das jetzt vereinbarte zweite Rettungspaket könne den Schuldenstand bis 2020 auf 116,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukt senken, heißt es in dem vorliegenden Bericht. Doch es gebe beachtliche Risiken, dass die Sanierung der Staatsfinanzen nicht gelinge.

Nach einem pessimistischen Szenario würde der Schuldenstand bis 2020 erneut ansteigen auf 145 Prozent. Im kommenden Jahr sei allein schon wegen der schweren Rezession erneut eine Quote von deutlich mehr als 160 Prozent zu erwarten. Die Aussichten für eine Finanzierung des Staates an den Kapitalmärkten nach dem Ende des laufenden Rettungsprogramms 2014 sei sehr unsicher.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Mazi

13.03.2012, 12:26 Uhr

Gab es da je einen Zweifel, dass die Griechen tatsächlich Schulden abbauen?

Kein seriöser Mensch ist davon ausgegangen. Im Zivilleben wäre jeder wegen Untreue angeklagt, wäre er mit den Geldern, die die Politiker aus den Steuertöpfen genommen haben, derart umgegangen.

Hoffentlich bleiben die Bürger weiterhin ruhig und der nordafrikanische Frühling springt nicht auf Spanien, Italien, Protugal und/oder Griechenlang und die restliche EU über.

kqaywsx

13.03.2012, 14:34 Uhr

Greichenland muss seinen eigenen Weg gehen. Raus aus dem Euro...

Sussu

14.03.2012, 12:28 Uhr

Die Brüssel-Clique betreibt Insolvenzverschleppung.
Die Hellas-Mafia benutzt das "Gebilde" Griechenland für Geldwäsche.
Europa ist gescheitert.

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