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05.07.2011

10:46 Uhr

EU-Emmissonshandel

Amerikanische Fluglinien wehren sich

Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat die Anhörung des Amerikanischen Luftfahrtverbands begonnen, der sich gegen den europäischen Emissionshandel wehrt.

Flieger der American Airlines am Flughafen in Washington. Quelle: Reuters

Flieger der American Airlines am Flughafen in Washington.

LuxemburgDer Verband sowie drei große US-Fluggesellschaften haben vor dem Obersten Gerichtshof in London gegen eine Verflechtung in den Handel mit CO2-Zertifikaten geklagt. Der EuGH in Luxemburg soll nun klären, ob die Einbeziehung von Nicht-EU-Unternehmen mit internationalen Absprachen wie das „Open Skies“-Abkommen vereinbar ist.

Eine 2008 in Brüssel verabschiedete Richtlinie sieht vor, dass ab Januar 2012 alle Fluglinien, die in der EU landen oder dort starten, am Emissionshandel teilnehmen müssen. Das Open-Skies-Abkommen trat im März 2008 in Kraft und regelt den Flugverkehr zwischen den USA und den EU-Staaten. Ziel des umfassenden Vertrags ist die gegenseitige und gleichberechtigte Öffnung des Luftraums. Das Urteil des EuGH wird für Anfang nächsten Jahres erwartet.

Von

dapd

Kommentare (1)

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Contingent

05.07.2011, 23:06 Uhr

Zuerst schließt China Airbus Bestellungen nicht ab, mit dem Hinweis, die EU möge doch bitte erst Ihre Direktiven so abändern, dass chinesische Airlines nicht in den EU Emissionhandel einbezogen werden. Nun klagen die US amerikanischen Airlines. Es ist schade, dass hier von USA und China die Chance vertan wird, einen Schritt in Richtung eines globalen Emissionhandels zu gehen - unter Einbeziehung der Airlines der zwei größten CO2-Emittenten weltweit. Dabei hat China vom Clean Development Mechnanismus, bei dem CO2-Emissionen in aufstrebenden Ländern gemindert werden und die daraus generierten Zertifikate in Europa verkauft werden können, durch Investitionen gerade aus Europe in besonderem Maße profitiert.

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