Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.03.2016

14:52 Uhr

EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise

Wie Europas Staaten zum Türkei-Deal stehen

In Brüssel beginnt heute der EU-Türkei-Gipfel. Das Treffen soll einen Durchbruch in der Flüchtlingskrise bringen. Doch was sind die Erwartungen, Forderungen, Hoffnungen der Staaten? Unsere Korrespondenten berichten.

Misstrauen gegenüber Türkei

Können die EU und die Türkei die Flüchtlingskrise endlich lösen?

Misstrauen gegenüber Türkei: Können die EU und die Türkei die Flüchtlingskrise endlich lösen?

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Der EU-Gipfel soll endlich eine Lösung in der Flüchtlingskrise bringen. In Brüssel verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs ab 16 Uhr über ein Abkommen mit der Türkei, das den Flüchtlingsstrom eindämmen soll.

Die Türkei hatte vergangene Woche angeboten, alle neu auf den griechischen Inseln ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen. Im Gegenzug soll die EU für jeden so abgeschobenen Syrer einen anderen syrischen Flüchtling aus der Türkei legal aufnehmen. Ziel ist es, das Geschäftsmodell krimineller Schleuser zu zerstören und die Einwanderung auf illegalen Wegen nach Europa zu stoppen.

Jean-Claude Juncker: „Die Türkei ist nicht beitrittsreif“

Jean-Claude Juncker

Premium „Die Türkei ist nicht beitrittsreif“

EU-Kommissionspräsident Juncker sucht in der Flüchtlingskrise den Schulterschluss mit Angela Merkel. Im Handelsblatt-Interview wirbt er für einen Pakt mit der Türkei, die er dennoch nicht in der Gemeinschaft sieht.

Außerdem fordert Ankara weitere Zugeständnisse von der EU – Visafreiheit für türkische Bürger im Sommer, schnellere EU-Beitrittsverhandlungen und mehr Gelder für die Flüchtlingsbetreuung.

All das kommt in vielen EU-Ländern nicht gut an, die Bedenken gegen das geplante Abkommen mit der Türkei in vielen EU-Mitgliedsländern ist groß. Unsere Korrespondenten berichten, wie die Stimmung in den Ländern ist.

Kommentare (69)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Fritz Yoski

17.03.2016, 15:11 Uhr

"Die kollektive Rückführung von Personen, die ein Recht auf Asyl in der Europäischen Union haben, hält Spanien für einen Rechtsbruch. ... Spanien gehört zu den Ländern Europas, die bislang kaum Flüchtlinge aufgenommen haben. Gerade einmal 18 ..."
Na die sind ja lustig. Fluechtlinge in die sichere Tuerkei zurueck zu fuehren ist Rechtsbruch aber aufnehmen will man sie selbst auf gar keinen Fall. Verlogner gehts schon gar nicht mehr.

Herr Gerald Gantz

17.03.2016, 15:20 Uhr

In Schilda ist es wahrscheinlich sinnvoller zu gegangen. Und da soll es sich schon um ein Tollhaus gehandelt haben. Ich glaube, hier im EU-Bereich, muß man wohl ständig unter Crystal Meth stehen um mithalten zu können.

Rainer von Horn

17.03.2016, 15:20 Uhr

Wenn man sich den Artikel so durchliest, wird einem mal wieder bewusst, wie viele unterschiedliche Positionen die einzelnen EU-Länder zu dem Thema einnehmen. Und am Beispiel Deutschlands wird dann deutlich wie gespalten einzelne Länder in dieser Frage sind. Ob vor diesem Hintergrund bei diesem Gipel ein wirklicher Durchbruch zu erwarten ist, das halte ich für sehr fraglich.
Aber wie sagte Merkel im vergangenen Jahr: "Es steht nicht in unserer Macht, wie viele Menschen zu uns kommen!" Ja, das ist die Person, die einen Eid auf das Grundgesetz geleistet hat,m den Bestand des deutschen Staates zu schützen. Und seit dieser politischen Bankrotterklärung an diesem Tag erwarte ich persönlich ohnehin keinen politischen Durchbruch mehr in dieser Frage, sondern höchstens weitere illegale Durchbrüche von Migranten (Asylbewerber sind das eigentlich keine, da die bereits in der Türkei sicher waren) über unsere Grenze, die wir dann bedienen und alimentieren dürfen. Merkel sei Dank.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×