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26.11.2014

17:27 Uhr

EU, IWF und Regierung

Keine Einigung über griechischen Staatshaushalt in Sicht

Griechenland muss sich mit seinen Geldgebern auf einen neuen Etat einigen, um deren Rettungsschirm verlassen zu können. Doch bisher ist noch kein Kompromiss in Sicht. Hauptstreitpunkt ist Finanzierungslücke für 2015.

Die griechische Regierung will den Rettungsschirm verlassen. Sie verspricht sich davon Rückenwind für die Präsidentenwahl. dpa

Die griechische Regierung will den Rettungsschirm verlassen. Sie verspricht sich davon Rückenwind für die Präsidentenwahl.

ParisGriechenland hat sich mit seinen Geldgebern von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) nicht auf einen neuen Staatshaushalt einigen können. „Hauptstreitpunkt ist die Finanzierungslücke für 2015“, sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums am Mittwoch nach den Verhandlungen in Paris.

EU und IWF rechnen mit einem Ausfall von zwei Milliarden Euro im kommenden Jahr. Grund dafür sei, dass die Regierung ausstehende Zahlungen nicht bei den Bürgern eintreiben wolle. Die Regierung sieht dagegen ein solches Haushaltsloch nicht.

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Griechenland muss sich bis 8. Dezember mit seinen Geldgebern einigen, um deren Rettungsschirm verlassen zu können. Die Regierung verspricht sich davon Rückenwind für die Präsidentenwahl im Februar. Denn die Sparauflagen von EU und IWF sorgen in der Bevölkerung für großen Unmut.

Von

rtr

Kommentare (3)

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Herr Thomas Melber

26.11.2014, 18:46 Uhr

Gibt es eigentlich eine Auflistung welche Meilensteine zur Sanierung des Haushalts vereinbart wurden und wie die Zielerreichung ist? Und: welche weiteren Maßnahmen man in Erwägung zieht?

Account gelöscht!

26.11.2014, 20:04 Uhr

Wen - bitte sehr - wundert das noch angesichts der auch sonst drastisch fortschreitenden Erosion der EWU.

Jeder macht, was er will, keiner beachtet die Verträge noch das Recht und alle zusammen schaufeln mit Fleiß und Mut alles Geld zum Fenster hinaus, was der Steuerzahler nach anzuschaffen versucht - bis weit in viele Generationen hinaus sicher noch.

Die Unwissenheit, Feigheit und Untätigkeit der Politiker ist schlimmer, jedenfalls teurer, als bald alle vergangenen Diktatoren Europas zusammen genommen.

Herr reiner tiroch

27.11.2014, 20:05 Uhr

das Spielchen mit GR kennen wir seit 7 Jahren, eben solange hat Frau Lagarde ihre Staatsanwälte an der Backe und darf noch immer ihre Nutzlosigkeit unter Beweiß stellen?

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