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20.01.2017

16:10 Uhr

EU-Kommission

Antwort Italiens zum Haushaltsstreit steht aus

Italien steht unter Druck: Das hoch verschuldete Land soll bis Ende des Monats die Haushaltspläne an die EU-Kommission übermitteln. Lob gibt es hingegen für die Entwicklung des italienischen Bankensektors.

Der EU-Finanzkommissar verlangt eine rasche Antwort der Italiener. Es geht um die Haushaltsplanung des südeuropäischen Landes. AFP; Files; Francois Guillot

Valdis Dombrovskis

Der EU-Finanzkommissar verlangt eine rasche Antwort der Italiener. Es geht um die Haushaltsplanung des südeuropäischen Landes.

DavosIm Haushaltsstreit mit Italien macht die EU-Kommission Druck. Die Regierung in Rom müsse bald ihre Pläne an Brüssel übermitteln, sagte EU-Finanzkommissar Valdis Dombrovskis am Freitag am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos der Deutschen Presse-Agentur. Er rechne mit einer Antwort bis Ende des Monats.

Die Brüsseler Behörde hatte sich zuletzt wiederholt besorgt gezeigt, dass das hoch verschuldete Land verbindliche Grenzen zur Neuverschuldung 2017 überschreiten könnte. Nach den Maastricht-Kriterien darf die jährliche Neuverschuldung höchstens 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen. Zudem ist eine Gesamtverschuldung von maximal 60 Prozent des BIP erlaubt.

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Italien steht unter besonderem Druck, da es zuletzt nach dem krisengeplagten Griechenland mit einer Gesamtverschuldung von mehr als 130 Prozent der Wirtschaftsleistung die zweithöchste Schuldenquote in der EU aufwies. Zuletzt hatte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte Italien und auch Frankreich scharf kritisiert. Die beiden Länder müssten dringend Reformen umsetzen, um die Verpflichtungen aus dem EU-Stabilitäts- und Wachstumspakt erfüllen zu können.

Dombrovskis lobte hingegen die Entwicklung im Bankensektor. „Wir sehen, dass der Bankensektor in der EU und auch in Italien viel besser kapitalisiert ist, dass die Liquiditätsquote besser ist.“ Italien habe schon einige Maßnahmen ergriffen, um die Branche rund um die schwer beschädigte Krisenbank Monte dei Paschi zu stabilisieren. Es gebe aber noch Schwächen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

20.01.2017, 17:39 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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