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16.04.2012

14:20 Uhr

EU-Kommissionspräsident

Barroso vertraut in Finanzkraft Spaniens

Als Reaktion auf die nervösen Finanzmärkte hat EU-Kommissionspräsident Barroso Spanien sein Vertrauen ausgesprochen. Das Land muss seinen Gläubigern inzwischen mehr als sechs Prozent Zinsen für Staatsanleihen bieten.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barosso. ap

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barosso.

Brüssel Er vertraue in die Finanzkraft des Landes, sagte Barroso am Montag in Brüssel: „Ich bin absolut überzeugt davon, dass Spanien in der Lage sein wird, die Herausforderungen zu meistern“. Er sei „vollkommen zuversichtlich“, dass die spanische Regierung alle Schwierigkeiten bewältigen werde. Spanien steht unter starkem Druck der Finanzmärkte. Das Land muss seinen Gläubigern inzwischen mehr als sechs Prozent Zinsen für Staatsanleihen bieten. Erstmals in diesem Jahr wurde diese Marke erreicht. Ab einem Zinssatz von sieben Prozent gilt die Geldaufnahme für Staaten auf Dauer als zu teuer. Viele Investoren gehen davon aus, dass Spanien letztlich nicht ohne internationale Hilfe auskommen wird.

Barrosos Sprecherin wies Fragen nach einer Aufstockung des Euro-Rettungsfonds zurück, dies sei kein Thema. Die Finanzminister der Euro-Länder hatten sich Ende März darauf verständigt, den neuen Euro-Rettungsfonds ESM von den bisher geplanten 500 auf rund 800 Milliarden Euro aufzustocken. Dazu werden verschiedene Töpfe auch aus dem bisherigen Fonds EFSF hinzugezählt. Nach Ansicht von Experten sind die Rettungsfonds aber zu klein, um Spanien im Notfall helfen zu können.

Von

dpa

Kommentare (9)

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tomy

16.04.2012, 14:56 Uhr

der hat ja vertrauen.

wir deutsche aber nicht und schon gar nicht in unsere regierung du uns eh nur anlügt.
wir hatten noch nie vertrauen in den scheiß euro den keiner wollte außer die damalige regierung.
soviel zu vertrauen.

@JamieDimon

16.04.2012, 15:01 Uhr

Von allen Schwachköpfen der EU ist Barroso einer der Dümmsten. Nur Schulz ist noch blöder.

Account gelöscht!

16.04.2012, 16:04 Uhr

Vertrauen in Spanien, wo gerade das Demonstrationsrecht unter Haftstrafe gestellt werden soll? Und was ist mit Italien und Frankreich?

Ich hoffe, das das jetzt endlich das letzte Kapitel in der unseeligen Euro-Geschichte ist.

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