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23.09.2012

20:39 Uhr

EU-Parlamentspräsident

Schulz verwirft Zeitplan für Bankenaufsicht

Die von der EU-Kommission vorangetriebene europäische Bankenaufsicht wird wohl deutlich später kommen als geplant. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz glaubt an eine Verabschiedung frühestens im kommenden Jahr.

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD) beim Gespräch in Berlin. dpa

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD) beim Gespräch in Berlin.

Frankfurt/MainDer Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), hält den Zeitplan der EU-Kommission für eine gemeinsame europäische Bankenaufsicht für unrealistisch. Er rechne damit, dass die nötigen Regelungen frühestens im kommenden Jahr verabschiedet werden können, sagte Schulz der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe) laut Vorabbericht. Der Wunsch von Kommissionspräsident José Manuel Barroso, wonach die neue Aufsicht zum Jahreswechsel 2012/2013 starten soll, wäre dann nicht umsetzbar.

Schulz sagte, er sehe im Parlament zwar eine breite Mehrheit für die geplante einheitliche Bankenaufsicht. Für die Beratungen bis zur Verabschiedung seien aber etwa sechs Monate notwendig. Anschließend hätten nationale Regierungen noch das Recht, Vorbehalte anzumelden.

Von

dapd

Kommentare (4)

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svebes

23.09.2012, 21:56 Uhr

Oha, Zeitplan unrealistisch? Breite Mehrhiet, wo? Im Selbstbedienungsladen der Selbstversorger auf Steuerzahlers Kosten? Diese gierig-opportunistischen Schmutzschleudern versuchen ja nur Zeit zu gewinnen bis sich die Wogen geglättet haben und die Deutschen wieder schön brav alles abnicken.

emilioemilio

23.09.2012, 23:27 Uhr

Die Deutschen waren noch nie ein Problem in Brüssel!

Wir liefern zuverlässig zu allen Jahreszeiten!
Anruf genügt!
Und wenn Keiner anruft liefern wir auch so.

Account gelöscht!

24.09.2012, 01:15 Uhr

Genau wie es Dirk Müller prognostiziert hat.

Naja, die Finanzkrise wird bald unser kleineres Problem sein.

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