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02.10.2014

14:21 Uhr

EU-Sanktionen

Putin will sanktionierten Branchen helfen

Langsam aber sicher greifen die internationalen Sanktionen gegen Russland, daher will Präsident Putin den betroffenen Branchen nun mit staatlichen Geldern unter die Arme greifen.

Die von den USA, der Europäischen Union und anderen Staaten infolge der Ukrainekrise erlassenen Sanktionen verletzten die Grundprinzipien der Welthandelsorganisation und blockierten die internationale Wirtschaft, kritisierte Putin. AFP

Die von den USA, der Europäischen Union und anderen Staaten infolge der Ukrainekrise erlassenen Sanktionen verletzten die Grundprinzipien der Welthandelsorganisation und blockierten die internationale Wirtschaft, kritisierte Putin.

MoskauDer russische Präsident Wladimir Putin will den durch die internationalen Sanktionen betroffenen Branchen in seinem Land staatliche Hilfe zukommen lassen. „Der Staat ist bereit, den Branchen und Unternehmen Unterstützung bereitzustellen, die durch die unberechtigten ausländischen Sanktionen getroffen worden sind“, sagte er am Donnerstag auf einem Investorenforum. Das Land sei wegen der Folgen der Sanktionen aber unbesorgt.

Die von den USA, der Europäischen Union und anderen Staaten infolge der Ukrainekrise erlassenen Sanktionen verletzten die Grundprinzipien der Welthandelsorganisation und blockierten die internationale Wirtschaft, kritisierte Putin. Nach Inkrafttreten der Sanktionen war die russische Währung Rubel stark gefallen. Russische Unternehmen dürfen nur streng begrenzt Geld auf westlichen Kapitalmärkten aufnehmen.

Von

ap

Kommentare (15)

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Frau Dr. Max Motte

02.10.2014, 14:54 Uhr

Das Lügen-Kartell des Westens.

Warum Sanktionen gegen Russland?

Der immer noch ungeklärte Flugzeugabsturz der MH17, wofür die Separatisten und Russland vom Westen und ihren Propagandamedien ohne Beweise verantwortlich gemacht werden, war der Auslöser der Wirtschaftsanktionen gegen Russland.

Es entbehrt nicht einer gewissen Tragik, dass ausgerechnet Russland eine lückenlose Aufklärung der Absturzursache von MH17 verlangt.

Doch der Westen schweigt und vertuscht.
Blackbox Inhalte werden nicht veröffentlicht, die Trümmer der Boeing liegen immer noch an der Absturzstelle herum, und die westliche Marionettenregierung in Kiew rückt die Fluglotsengespräche nicht raus.

Mehr als 10 Wochen nach dem mutmaßlichen Abschuss der malaysischen Passagiermaschine in der Ostukraine hat Russland ein abnehmendes Interesse an dem Fall kritisiert.

"Wir versuchen als einzige, die Aufmerksamkeit auf dieses ernste Problem zu lenken", sagte Außenminister Sergej Lawrow bei einer Pressekonferenz am Montag in Moskau.

"Niemand erklärt uns, warum die Auswertungen der Blackbox nicht veröffentlicht werden kann", so Lawrow weiter. Er verlangte auch Antwort auf die Frage, warum die Ukraine die Fluglotsengespräche mit der Unglücksmaschine nicht veröffentlicht.

Ebenso hüllte sich die ICAO (International Civil Aviation Organisation, UN) in Schweigen.

Der russische Außenminster forderte am Montag auf einer internationalen Pressekonferenz in Moskau, dass die Umstände des Absturzes von MH17 lückenlos aufgeklärt werden müssten und verneinte erneut jegliche Beteiligung Russlands oder der Separatisten.

Obwohl die Pressekonferenz auch im russischen Fernsehen übertragen wurde, fand sie in den westlichen Kartellmedien keinerlei Resonanz.

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/

Frau Dr. Max Motte

02.10.2014, 14:57 Uhr

Wollen die Bilderberger einen 3. Weltkrieg?

Wir befinden uns seit 2009 inmitten eines gewaltigen Wirtschafts- und Währungskriegs.

Von den Massenmedien totgeschwiegen, stehen sich das westliche Bankenkartell um die private Fed und die aufstrebenden Nationen um die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gegenüber.

China & Russland fordern ein Ende der Dollar-Herrschaft und die Einführung einer neuen, durch Gold gedeckten Weltleitwährung.

Das westliche Bankenkartell versucht indes mit allen Mitteln ( inkl. Krieg ), seinen sterbenden Fed-Dollar lange genug am Leben zu erhalten, um zwischenzeitlich wieder eine eigene, neue Weltwährung etablieren zu können.

Die USA ist im freien Fall und dabei ihre Weltherrschaft an China & Russland abzutreten.
Unter diesem Gesichtspunkt sind unter anderen der Syrien- und der Ukrainekonflikt zu sehen.

Die USA tauschen seit Jahren weltweit wertvolle Rohstoffe gegen „wertlose“ Dollar!

Mit ihrer Weltährung Dollar musste jedes Land im internationalen Zahlungsverkehr sich Rohstoffe bezahlen lassen und die private FED konnte dafür ohne Ende bunte Papierdollar drucken.

Gegen die Länder, die in der Vergangenheit nicht an diesem "Spiel" teilhaben wollten, sondern ihre Rohstoffe für andere Währungen weggaben, wurde ein Krieg inszeniert (Irak, Libyen, etc. und jetzt Russland).

In der Tat besteht derzeit eine Gefahr, dass ein 3. Weltkrieg sich an den aktuellen Konflikten entzünden könnte. In der Jelzin-Ära war Washington in Russland schon fast am Ziel gewesen, da sie über Beteiligungen an den Schlüsselindustrien wie Öl und Gas, aber auch den Medien, schon einen großen Profit aus dem Land gezogen hatten.

Das änderte sich als Putin an die Macht kam.

Er bekämpfte das alte System.

Aus diesem Grund ist Putin den USA bzw. deren Regierungen ein Dorn im Auge und wird deswegen in den Medien verteufelt.

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Herr Vittorio Queri

02.10.2014, 15:40 Uhr

>> Putin will sanktionierten Branchen helfen <<

Da wären aber noch eine Reihe von Ländern, die besonders stark von Sanktionen betroffen sind.

Nach den Branchen könnte Putin auch den Ländern helfen :

Litauen 922 Mio €
Polen 840 Moi €
Deutschland 589 Mio €
Holland 503 Mio €
Dänemark 341 Mio €
Spanien 326 Mio €
Belgien 281 Mio €
Finnland 273 Mio €

Insgesamt könnte der Sankti-Spaß der EU sie langfristig an die 1 Billion € kosten.

Ob Putin sich da nicht übernimmt...?

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