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13.02.2015

15:00 Uhr

EU-Staaten

Devisenmarkt-Regulierung schreitet voran

Um neue Skandale zu verhindern, haben sich die EU-Staaten auf eine gemeinsame Position zur Bekämpfung von Devisenmarkt- und Zinsmanipulationen geeinigt. Zuletzt flogen Preisabsprachen auf.

Wegen Absprachen bei der Festsetzung von Referenzzinssätzen hatten Aufsichtsbehörden gegen mehrere Banken hohe Geldbußen verhängt. dpa

Euroscheine

Wegen Absprachen bei der Festsetzung von Referenzzinssätzen hatten Aufsichtsbehörden gegen mehrere Banken hohe Geldbußen verhängt.

LondonDie EU-Staaten haben sich auf eine gemeinsame Position zur Bekämpfung von Devisenmarkt- und Zinsmanipulationen geeinigt. Sie stellten am Freitag einen Gesetzentwurf vor, der neue Skandale verhindern soll. Er zielt auf eine strengere Aufsicht zentraler Referenzsätze ab, die die Basis für weltweite Finanzgeschäfte enormen Ausmaßes sind. Zweifel an der Integrität der Indizes, die als branchenweite Richtgrößen (Benchmarks) genutzt werden, könnten das Vertrauen der Märkte untergraben, zu Verlusten für Verbraucher und Investoren führen sowie die Realwirtschaft verzerren, mahnte Lettland, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Der Entwurf soll als Grundlage für Verhandlungen mit dem Europaparlament dienen, das einem endgültigen Gesetz zustimmen muss.

Wegen Absprachen bei der Festsetzung von Referenzzinssätzen hatten Aufsichtsbehörden gegen mehrere Banken hohe Geldbußen verhängt. Auch auf den Devisenmärkten war Manipulation von Benchmarks aufgedeckt worden. Zur Ermittlung der Referenzwerte melden Markteilnehmer die Preise, zu denen sie aktuell handeln.

Von

rtr

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