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17.10.2012

18:51 Uhr

EU und Griechenland

Troika schließt Beratungen in Athen ab

Die Troika der internationalen Geldgeber Griechenlands hat sich mit den Behörden des Landes über weitere Sparvorhaben und Reformen weitgehend verständigt. Lediglich an einigen Details müsse noch gefeilt werden.

Eine Flagge der EU und Griechenlands in Athen. dapd

Eine Flagge der EU und Griechenlands in Athen.

Brüssel/AthenDie „Troika“ der internationalen Geldgeber hat ihre Verhandlungen in Athen abgeschlossen. Es gebe mit den griechischen Behörden zwar Einigkeit über die meisten Spar- und Reformvorhaben, doch weitere Diskussionen seien nötig, berichtete die EU-Kommission am Mittwochabend in Brüssel. „Auf die meisten Schlüsselmaßnahmen“ habe man sich verständigt.

Eine Vereinbarung auf Beamtenebene („staff level agreement“) sei für die nächsten Tage geplant. Es gebe auch Gespräche über „Finanzierungsthemen“ zwischen den Geldgebern und Athen.

Ein positiver Bericht der Troika aus Vertretern von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) ist Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Hilfstranche von 31,5 Milliarden Euro an das pleitebedrohte Euro-Land. Der EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel wird keine Entscheidungen zu Griechenland treffen können, da der Bericht der Geldgeber fehlt.

Kommentare (3)

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TylerD

17.10.2012, 19:09 Uhr

Was soll diese Meldung? Ist doch sowieso alles eine laecherliche Farce. Griechenland bekommt das Geld ueberwiesen, es geht nur noch darum, ob man ein Aug oder alle beide zudrueckt und wie man die Wahrheit verbiegt, um weitere Zahlungen zu rechtfertigen. Jaja, so schafft man echtes Vertrauen in die zukuenftige Soliditaet der Eurostaaten, da wird dann auch gaaaanz streng kontrolliert.

WirWarenMalDasVolk

17.10.2012, 19:41 Uhr

Es ist vollkommen egal, was die Troika berichtet -selbst wann die drinstünde, dass jedwedes Geld sofort geschreddert würde:

- "Griechenland ist auf gutem Weg"
- "weiteres Steuergeld kann verbrannt werden"

Vicario

17.10.2012, 21:15 Uhr

Das ist wohl eine Stilwandlung, das mit der Troika. Früher hat man uns weiß gemacht, das die Troika den Reformenfortschritt in Griechenland prüft, um weitere Auszahlungen in die Wege zu leiten. Jetzt heißt es, die Trojka berät sich mit der griechischen Regierung. Paar Monate später wird es heißen, die griechische Regierung hat der Troika genehmigt, die Gelder an Griechenland zu überweisen...?!
Für wie bescheuert hält die Rote ( Siff )-Nase sein Volk..? Der soll doch endlich zum Brüsseler Auffangabfallbecken
abrollen !

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