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03.09.2012

22:00 Uhr

Euro-Beitritt

Bulgarien treibt Pläne nicht voran

Bulgarien hat den angestrebten Beitritt zur Euro-Zone auf Eis gelegt. Damit reiht sich Bulgarien ein in die Liste der Staaten, die ihre ursprünglichen Beitrittspläne nicht weiter vorantreiben.

Die EU-Flagge in Brüssel. AFP

Die EU-Flagge in Brüssel.

SofiaBulgarien schiebt seine Pläne für einen Beitritt zur europäischen Währungsunion auf die lange Bank. "Derzeit erkenne ich keine Vorteile durch ein Eintreten in die Euro-Zone, nur Kosten", sagte Bulgariens Finanzminister Simeon Djankow dem "Wall Street Journal". Es sei zu riskant. Zudem sei nicht wirklich klar, wie die Regeln jetzt beziehungsweise in ein bis zwei Jahren aussehen würden.

Bulgarien reiht sich mit seiner abwehrenden Haltung ein in die Liste der Staaten, die ihre ursprünglichen Beitrittspläne nicht weiter vorantreiben. Das ärmste EU-Mitglied ist bekannt für seine Haushaltsdisziplin und gehört zu den am geringsten verschuldeten EU-Ländern.

Bulgariens Finanzministerium war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar. 17 EU-Länder haben den Euro bislang eingeführt - zuletzt Estland Anfang 2011. Derzeit erfüllt keiner der potenziell acht Beitrittskandidaten alle ökonomischen und rechtlichen Bedingungen für die Euro -Einführung.

Von

rtr

Kommentare (8)

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Wutbuerger

03.09.2012, 22:32 Uhr

"Treibt Pläne nicht voran" ist hirngewaschenes PC-deutsch. In normales Deutsch übersetzt heißt das, "will mit dem kriminellen Pleitenuttenverein EU nichts mehr zu tun haben".

samaritischerDauergeber

03.09.2012, 23:00 Uhr

Als Bulgarien würde ich das zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht machen, da ich wenn ich weiter sparsam bin die EU ja bald kaufen kann. Wichtig ist nur, dass bis forthin die Grenzen für meine Plünderbanden weiter offen bleiben damit wenigstens dieser Zufluß gesichert ist.........

Account gelöscht!

03.09.2012, 23:04 Uhr

"Derzeit erfüllt keiner der potenziell acht Beitrittskandidaten alle ökonomischen und rechtlichen Bedingungen für die Euro -Einführung."

Das entlockt mir nur ein fettes Grinsen (übrigens das erste heute). Ob die Brüsseler Bonzen mal darüber nachdenken, ob das nicht vielleicht gewollt ist?

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