Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.12.2012

17:32 Uhr

Euro-Gruppe

Brüderle gegen Juncker-Nachfolger aus Deutschland oder Frankreich

ExklusivJean-Claude Juncker macht ernst und zieht sich bald als Chef der Euro-Gruppe zurück. Das Gerangel um die Nachfolge hat begonnen. Geht es nach FDP-Fraktionschef Brüderle, kommt dieser aus einem kleinen Mitgliedsland.

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle: Der neue Euro-Gruppen-Chef soll aus einem kleinen Mitgliedsland kommen. dpa

FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle: Der neue Euro-Gruppen-Chef soll aus einem kleinen Mitgliedsland kommen.

BerlinFDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat Bedenken gegen die Übernahme des Chefpostens der Euro-Gruppe durch Deutschland oder Frankreich. „Ich frage mich, ob es klug ist, dass ein großes Mitgliedsland wie Deutschland oder Frankreich den Posten übernehmen sollte“, sagte Brüderle dem Handelsblatt.

Ein kleines Land tue sich als Makler leichter, die unterschiedlichen Interessen der Euro-Länder auf einen Nenner zu bringen. Deutschland sei mit seinem hohen Anteil an Risiken bei der Euro-Rettung in vielen Fragen doch sehr befangen. Brüderle schlug deshalb vor, „einem kleinen Mitgliedsland wie etwa Finnland den Vortritt zu lassen“.

Euro-Krise: Juncker tritt Anfang 2013 als Chef der Euro-Gruppe zurück

Euro-Krise

exklusivJuncker tritt bald als Chef der Euro-Gruppe zurück

Der luxemburgische Premierminister Juncker hält an seinen Rückzugsplänen fest.

Von

sig

Kommentare (5)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Weingenuss

04.12.2012, 18:07 Uhr

Da kann man mal sehen, was jahrzehntelanger Weingenuß im Hirn anrichtet!

Vicario

04.12.2012, 18:44 Uhr

• Zitat : Ein kleines Land tue sich als Makler leichter, die unterschiedlichen Interessen der Euro-Länder auf einen Nenner zu bringen.

Ich empfehle Zypern, die sind nicht so Weit von Griechenland entfernt !

Alternativ könnte noch Polen gehen : kaum gestohlen, schon in Polen !

Prost !!!!

Rainer_J

04.12.2012, 19:56 Uhr

Ich würde auf den Posten bestehen und dann einen Affen dort hinschicken.

Das hätte gegenüber Juncker folgende Vorteile:

1) Der Chef der Euro-Gruppe würde nicht mehr lügen, wenn er den Mund aufmacht.

2) Der Chef der Euro-Gruppe würde die PIGS nicht mehr begünstigen.

3) Der Chef der Euro-Gruppe hätte keine Visionen und Wahnvorstellungen. Wäre also nicht mehr gemeingefährlich.

Und dann würde ich aus der Fehlkonstruktion "Eurozone" aussteigen. Wird Zeit das die Deutschen ihre eigenen Interessen vertreten, wie es z.B. die Briten (Cameron) tun.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×