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18.08.2011

11:05 Uhr

Euro-Krise

Ackermann warnt vor Transaktionssteuer

Eine Finanztransaktionssteuer würde den Banken in der Euro-Zone schaden und zu Abwanderungen führen meint Josef Ackermann. Die meisten deutsch-französischen Vorschläge begrüßt der Deutsche-Bank-Chef.

Josef Ackermann fürchtet die negativen Effekte einer Transaktionssteuer. Quelle: dapd

Josef Ackermann fürchtet die negativen Effekte einer Transaktionssteuer.

New YorkDeutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat vor der Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der Euro-Zone gewarnt. „Das Wiederaufleben der Idee ist problematisch, ich dachte eigentlich, sie sei für immer tot“, sagte der Manager im US-Fernsehsender CNBC am Mittwochabend. Für Banken werde es schwieriger, in der Euro-Zone profitabel zu sein. „Den Preis dafür werden Frankfurt und Paris zahlen.“ Viele Aktivitäten dürften an andere Handelsplätze etwa in die USA, Großbritannien oder die Schwellenländer abwandern.

Insgesamt sei er aber mit den deutsch-französischen Vorschlägen zur Stabilisierung der Euro-Zone zufrieden, sagte Ackermann. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.“ Er lobte die geplante Wirtschaftsregierung und die Schuldenbremse, auf die sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Dienstag in Paris verständigt hatten. „Das zeigt das Bekenntnis der europäischen Spitzen, den Euro und die EU zu verteidigen.“

Ackermann sprach sich gegen einen möglichen Rettungsfonds oder gemeinsame europäische Anleihen aus, die von den Finanzmärkten gefordert werden. „Gemeinsame Schulden können nur funktionieren, wenn es eine Form einer politischen Einheit gibt.“

Von

dpa

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

18.08.2011, 11:30 Uhr

Da hat Mutti sich wohl nicht an seine Vorgaben gehalten.

Konsequenterweise sollte Achkermann seine Investmentsparte aus England wieder nach Frankfurt holen.
Die Börsenumsatzsteuer in England ist höher als die angedachte Fianztransaktionssteuer im Resteuropa.

Account gelöscht!

18.08.2011, 12:45 Uhr

Na da muß Angie aber noch einmal nachdenekn, damit Herr Ackermann zufrieden sit mit ihr

auvergne

19.08.2011, 15:05 Uhr

Hauptsache die Deutsche Bank verdient Geld auf Kosten der Steuerzahler!

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