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20.09.2011

06:20 Uhr

Euro-Krise

Brasilien bietet Europa Finanzhilfen an

Brasilien will der Eurozone in der Schuldenkrise helfen. Finanzminister Guido Mantega stellt 10 Milliarden Euro in Aussicht und schlägt eine Vermittlung des Internationalen Währungsfonds vor.

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega. Reuters

Der brasilianische Finanzminister Guido Mantega.

Sao Paulo Mit einem neuen Vorschlag zur Unterstützung der krisengeschüttelten Eurozone will Brasilien ein gemeinsames Vorgehen der großen Schwellenländer erreichen. Nach Auskunft eines brasilianischen Regierungsvertreters macht sich Finanzminister Guido Mantega dafür stark, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zusätzliche Mittel zu Verfügung zu stellen. Diese könnten dann zur Bewältigung der Schuldenkrise in Europa eingesetzt werden, erläuterte der Regierungsvertreter am Montag.

Mantega wolle den Vorschlag bei einem Treffen der Gruppe der sogenannten BRICS-Staaten in Washington präsentieren. Zu dieser Gruppe gehören neben Brasilien auch Russland, Indien, China und Südafrika. Mantega hatte zuletzt koordinierte Käufe europäischer Staatsanleihen durch die BRICS-Länder vorgeschlagen.

Doch die Idee war teils auf Ablehnung gestoßen, weil diese Investments wegen der hohen Schuldenberge von Euro-Staaten als zu riskant betrachtet werden. Eine bessere finanzielle Ausstattung des IWF könne ein sichereres Instrument für eine abgestimmte Hilfsaktion sein, argumentierte nun der brasilianische Regierungsvertreter. Seinen Worten zufolge könnte Brasilien bis zu zehn Milliarden Dollar zur Unterstützung Europas zur Verfügung stellen.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Realsatire

20.09.2011, 06:29 Uhr

10 Milliarden Euro

Die verfrühstückt doch alleine Griechenland in einem Monat.
Wer ist so dumm und verbrennt sein Geld in der EUdssr ?
Mal von den deutschen EU hörigen Politmarionetten aus CDU SPD und Grünen abgesehen.

Account gelöscht!

20.09.2011, 06:37 Uhr

Irgendwie rührend - mal sehen, ob die Staaten außerhalb der Eurozone so rund 500 Mia zusammenbekommen, um dann Staatspapiere von PIIGS aufzukaufen.:-)

Nachgedacht

20.09.2011, 07:31 Uhr

Wenn zum Schluß Kuba die Weltwirtschaft rettet, dann hat endgültig der Kapitalismus versagt - warten auf Fidel!

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