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23.10.2012

08:11 Uhr

Euro-Krise

Britischer Außenminister sieht EU-Reformbedarf

Der britische Außenminister William Hague hält die Strukturen innerhalb der Eurozone für unangemessen. In einer Rede fordert der Politiker unterschiedliche Grade der Integration in der EU.

Großbritanniens Außenminister William Hague spart nicht mit Kritik. dpa

Großbritanniens Außenminister William Hague spart nicht mit Kritik.

LondonDie Eurozone braucht nach Ansicht des britischen Außenministers William Hague dringend Reformen. "Die aktuellen Strukturen der Eurozone sind eindeutig nicht angemessen für ihren Zweck", hieß es am Dienstag in vorab verbreiteten Auszügen einer Rede Hagues bei der Körber-Stiftung. Zugleich müsse die Europäische Union differenzierter in ihrer Zusammenarbeit werden: "Die Staaten der Eurozone müssen alles tun, was notwendig ist, um die Krise zu beenden. Aber die EU insgesamt kann nicht durch mehr Zentralisierung und Uniformität vorankommen", äußerte Hague demnach.

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Der britische Außenminister forderte "mehr Flexibilität, die unterschiedliche Grade der Integration in verschiedenen Gebieten erlaubt". Dabei dürften diejenigen, die sich nicht beteiligen, nicht benachteiligt werden. Insgesamt benötigt die Staatengemeinschaft nach Ansicht Hagues "das richtige Gleichgewicht, was die EU tut und was sie nicht tut".

Von

afp

Kommentare (12)

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Account gelöscht!

23.10.2012, 08:42 Uhr

Was war das denn jetzt für eine Sprechblase?

"Die Staaten der Eurozone müssen alles tun, was notwendig ist, um die Krise zu beenden"

Wow, jetzt habe ich den Extrakt dieses Artikels gefunden?

Auch hier, wie wäre es erst einmal vor der eigenen Tür zu kehren? Auch in England gab es am WE Demos gegen oder für was?

Euroaus

23.10.2012, 09:01 Uhr

Richtig Herr Außenminister!
Die Euro-Zone auflösen!
Das wäre das Beste für Deutschland!

Hans

23.10.2012, 09:28 Uhr

Die EU ist nicht Reformierbar, in der EU geht es nur um den Status Quo zu wahren, und auszubauen. Beamte werden nicht auf ihren Privilegien verzichten. Die Nettoempfänger werden auf keinen Cent Subventionen verzichten. Die Nettozahler wollen wengiger Zahlen. Da keiner Nachgeben wird, wird es Stillstand ohne Ende geben. Irgendwann steigt dann der ein oder andere genervt aus der EU aus.

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