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24.05.2012

13:46 Uhr

Euro-Krise

EZB-Mitglied warnt vor Griechenland-Austritt

Wenn Griechenland den Euro verlässt, würde das „massive Erschütterungen“ verursachen, prophezeit EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny. Er dämpft außerdem die Erwartungen an die Europäische Zentralbank.

Ewald Nowotny warnt vor einem Euro-Austritt Griechenlands. Reuters

Ewald Nowotny warnt vor einem Euro-Austritt Griechenlands.

WienEZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hat vor den Folgen eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone gewarnt. „Das wären schon große, massive Erschütterungen“, sagte er am Donnerstag am Rand der Jahrespressekonferenz der Österreichischen Nationalbank. Mit der Diskussion über dieses Thema dürfe daher nicht leichtfertig umgegangen werden. „Ich glaube, es ist wichtig, hier seriös zu arbeiten, zu vermeiden, dass es zu spekulativen Entwicklungen kommt“, sagte Nowotny.

Erwartungen, die EZB könnte bald weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Schuldenkrise setzen, zerstreute er. Die Zentralbank habe bereits massive Maßnahmen ergriffen. Diese müssten zunächst ihre Wirkung entfalten. Dies brauche Zeit.

Von

rtr

Kommentare (8)

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Petra

24.05.2012, 14:04 Uhr

Was sind die Folgen, wenn GR nicht austritt?
Portugal, Italien, Spanien und viele mehr (Frankreich?) fordern zu Recht (!) die gleichen Rechte wie Griechenland:
SCHULDENSCHNITT & NOCH MEHR GELD!
Wozu führt das letztendlich?
Ist es nicht besser, GR austreten zu lassen?

Account gelöscht!

24.05.2012, 14:04 Uhr

Das Schreckens-Szenario haben wir jetzt schon seit Mai 2010. Ewald Nowotny (EZB) will wohl lieber Schrecken ohne Ende, ja ??

Ende mit Schrecken un dann die Heilung. So ist die richtige Therapie.

horseman

24.05.2012, 15:42 Uhr

Der interessenvertreter des kleinen Mannes und Erfinder von "Hartz IV" heißt Gerhard Schröder. Ihm ist es nicht peinlich, daß er mit Hilfe des früheren KGB-Majors Putin aus Dresden Aufsichtsrar-Boß eines russischen Gas- und Ölkonzern geworden ist.
Schröder und Eichel haben die Griechen in den EURO-Verbund geholt. Was viele vergessen haben und linke Journalisten ganz bewußt verschweigen: Es waren in erster Linie Schröder und Eichel, die das trojanische Pferd Griechenland in die Euro-Zone genommen haben. Die deutschen Steuerzahler müssen jetzt für die Griechen bluten. Das geht nach dem Motto: Ich fahre bei Rot über die Ampel - aber Du zahlst meine Strafe bei der Polizei.
Die Griechen machen ganz Europa kaputt - deswegen müssen sie raus aus dem Euro.

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