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05.10.2011

20:43 Uhr

Euro-Krise

Großbritannien will nicht helfen

Der britische Premierminister warnt vor den Risiken der Schuldenkrise. Die Gefahren seien so schwerwiegend wie 2008. Für schwächelnde EU-Staaten will Großbritannien aber nicht aufkommen.

Der britische Premierminister warnt vor den Risiken der Schuldenkrise. Reuters

Der britische Premierminister warnt vor den Risiken der Schuldenkrise.

ManchesterDer britische Premierminister David Cameron hat vor den Gefahren der andauernden Schuldenkrise in Europa gewarnt. „Die Gefahr für die Weltwirtschaft und Großbritannien ist heute genauso groß wie im Jahr 2008, als sich die Weltwirtschaftskrise abzeichnete“, sagte Cameron am Mittwoch bei einer Rede auf dem Parteitag der Konservativen in Manchester.

„Die Eurozone steckt in der Krise, die französische und deutsche Wirtschaft ist zum Stillstand gekommen, sogar das mächtige Amerika muss sich Fragen nach seinen Schulden stellen“, sagte Cameron. „Solange ich Premierminister bin, werden wir niemals dem Euro beitreten und wir werden uns nicht in unendliche Finanzhilfen für Länder in der Eurozone hineinziehen lassen“, versprach Cameron seinen Parteigenossen.

Die Briten sollten sich angesichts der Wirtschaftskrise nicht von Schwarzmalerei und Angst lähmen lassen, ein harter Sparkurs sei jedoch unumgänglich und nur wirksam, wenn an ihm festgehalten werde. Die Einschnitte bei öffentlichen Ausgaben und Entlassungen im öffentlichen Dienst würden das Land schließlich zurück zum Wohlstand führen.

Das Wirtschaftswachstum Großbritanniens lag im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal bei 0,1 Prozent, wie die britische Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte.

Von

dapd

Kommentare (22)

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Hugolurz

05.10.2011, 21:30 Uhr

Schmeist sie raus die Briten !!!!!!

Rainer_J

05.10.2011, 21:31 Uhr

Zitat:„Solange ich Premierminister bin, werden wir niemals dem Euro beitreten und wir werden uns nicht in unendliche Finanzhilfen für Länder in der Eurozone hineinziehen lassen“

Wenigstens sind die englischen Politiker nicht auf dem Kopf gefallen. Vom deutschen Bundestag muss man leider das Gegenteil annehmen.

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2011/rettungsschirm111.html

Rainer_J

05.10.2011, 21:34 Uhr

Die Briten gehen von alleine und nichts besseres könnten sie tun. Kein Steuergeld an hinterlistige Schmarotzerländer!

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