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05.09.2012

10:00 Uhr

Euro-Krise

OECD ruft zur Unterstützung von Krisenstaaten auf

Die OECD mischt sich in die Euro-Krise ein. Die Organisation fordert von der EZB Unterstützung für angeschlagene Staaten. Für Spanien etwa sei ein vollständiges Rettungspaket eine mögliche Option.

OECD-Chef Angel Gurria ruft die EZB zum Handeln auf. AFP

OECD-Chef Angel Gurria ruft die EZB zum Handeln auf.

MadridDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fordert von der Europäischen Zentralbank (EZB) Unterstützung für angeschlagene Euro-Staaten wie Spanien. Diese Länder seien dabei, notwendige Korrekturen vorzunehmen, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria am Mittwoch in einem Radiointerview. Er fügte hinzu, ein vollständiges europäisches Rettungspaket sei eine Option für Spanien.

Das Land hat sich bereits eine Kreditlinie über 100 Milliarden Euro für seine angeschlagenen Banken gesichert. Mit weitreichenden Einsparungen sowie Steuererhöhungen will die Regierung in Madrid die Defizit-Ziele erreichen.

EZB-Chef Mario Draghi hat Interventionen am Anleihenmarkt in Aussicht gestellt, falls Länder zuvor Hilfen beim Euro-Rettungsfonds beantragen. Er hat dies als notwendige, wenn auch nicht ausreichende Bedingung bezeichnet. Nähere Details dazu erwarten Experten von der Pressekonferenz Draghis nach der Zinssitzung am Donnerstag in Frankfurt.

Von

rtr

Kommentare (10)

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Account gelöscht!

05.09.2012, 10:09 Uhr

Wenn die OECD helfen will, ist sie herzlich eingeladen. Andere zur Hilfe zu nötigen, um sich selbst raushalten zu können, ist eine ebenso durchsichtiger wie schlechter Stil.

Account gelöscht!

05.09.2012, 10:15 Uhr

Ist schon interessant, wenn die verfechter der neoliberalen Marktwirtschaft ganz sozialistisch nach Solidaritär des kleinen Mannes rufen. Das ist nichts anderes als der Griff in die Tasche der europäischen Steuerzahler.

Account gelöscht!

05.09.2012, 10:25 Uhr

Jep, dann hätte ich gerne mal Empfehlungen wie der Griff ins Steuersäckl für "toxische" Papiere vermieden werden kann. Bei dem Thema war die OECD bis jetzt sehr ruhig.
Das Verursacher-Prinzip scheint nicht mehr zu gelten, nirgends auf der Welt.

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