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31.12.2011

14:59 Uhr

Euro-Rettung

Bundesbank fordert mehr Einsatz von Großbritannien

Die Briten sollen sich an den Zahlungen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) beteiligen, verlangt Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret. Das Land müsse sich seiner europäischen Verantwortung bewusst sein.

Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Bundesbank, mahnt Großbritannien zu mehr Einsatz für Europa an. dapd

Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Bundesbank, mahnt Großbritannien zu mehr Einsatz für Europa an.

BerlinEin Beitrag Großbritanniens zur Bekämpfung der Schuldenkrise sei vor allem erforderlich, falls die USA nicht einsteigen, meint Dombret laut Vorabbericht des „Spiegel“ vom Samstag: „Eine Unterstützung durch die USA ist in diesem Rahmen wünschenswert, aber keine Bedingung für eine Beteiligung der Bundesbank“, sagte er dem Magazin. Allerdings wäre es ohne amerikanische Beteiligung umso wichtiger, „dass andere gewichtige IWF-Mitglieder ihren Beitrag leisten. Dazu zählt sicher auch Großbritannien“. Das Land müsse sich seiner Bedeutung in der EU bewusst sein.

Bereits vor Weihnachten hatte die Bundesregierung erklärt, sie setze auf eine Beteiligung Großbritanniens an der angestrebten Stärkung des IWF. Großbritannien hat sich anders als die Euro-Länder und weitere Nicht-Euro-Staaten nicht auf neue bilaterale Kredite an den IWF festlegen wollen, mit denen der Währungsfonds auch angeschlagenen Euro-Staaten unter die Arme greifen soll.

Das neue Europa

Karte vom „neuen“ Europa.

Die Euro-Staaten haben 150 Milliarden Euro zugesagt, von denen Deutschland rund 45 Milliarden Euro übernehmen will. Bundesregierung und Bundesbank haben eine gemeinsame Zuständigkeit für IWF-Fragen. Dombret bekräftigte, dass die Bundesbank ein Votum des Bundestages für eine zusätzliche Kreditlinie an den IWF wünsche. Der Haushaltsausschuss des Parlaments hatte ein solches Votum Mitte Dezember verweigert.

Medienbericht: Großbritannien soll angeblich zum Euro-Rettungspaket beisteuern

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Großbritannien soll zu einem Beitrag für den neuen Rettungsschirm aufgefordert werden.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Petra

31.12.2011, 15:19 Uhr

Die Briten wollen möglichst viele Vorteile der EU nutzen, aber keine Zugeständnisse eingehen. Fast schon griechische Methoden. Da könnte mach Deutscher Politiker etwas lernen...

Account gelöscht!

31.12.2011, 15:21 Uhr

Wer braucht und will denn noch die Inselaffen ???

lowabras

31.12.2011, 15:36 Uhr

Für Leute, die Shakespeare für eine neue Biersorte halten ist dieses Forum sicher nicht der richtige Platz. Schauen Sie sich mal um, ob BILD nicht ein passendes Forum für Sie anbietet!

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