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15.10.2013

15:42 Uhr

Euro-Rettungsfond

Spanien will bald auf Bankenhilfe verzichten

Nun will sich auch Spaniens Regierung von den Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds verabschieden. Minister sind optimistisch, dass das Programm wie geplant dieses Jahr auslaufen kann. Entschieden ist das aber noch nicht.

EU-Gelder: Von den genehmigten Hilfen sind bisher 41 Milliarden Euro geflossen. dpa

EU-Gelder: Von den genehmigten Hilfen sind bisher 41 Milliarden Euro geflossen.

MadridNeben Irland will auch Spanien bald auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds verzichten. Das Programm zur Stützung des spanischen Bankensektors werde voraussichtlich wie geplant zum Jahresende auslaufen, betonte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Dienstag nach Beratungen der EU-Finanzminister in Luxemburg. Die Regierung werde Mitte November abschließend darüber entscheiden.

Spaniens Geldgeber haben dem Land jüngst bescheinigt, bei der Reform des Banken-Sektors auf Kurs zu sein. Die Regierung in Madrid hatte im Juni 2012 bis zu 100 Milliarden Euro Hilfsgelder aus dem Euro-Rettungsfonds ESM zugesprochen bekommen, um die nach dem Platzen einer Immobilienblase angeschlagenen Geldhäuser zu stützen.

Von den genehmigten Hilfen sind bisher 41 Milliarden Euro geflossen. Im Gegenzug hat sich die Regierung zu Reformen im Finanzsektor verpflichtet.

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Anders als Irland hat Spanien jedoch kein Vollprogramm zur Stützung der gesamten Volkswirtschaft aus dem Hilfsfonds erhalten. Irland will Mitte Dezember als erstes Land den Euro-Rettungsschirm verlassen und dabei auch ohne einen vorsorglichen Kredit auskommen. Das Land war im November 2010 als zweiter Euro-Staat nach Griechenland mit Hilfen von 85 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt worden.

Von

rtr

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