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17.10.2012

03:11 Uhr

Euro-Zone

IWF für mehr Flexibilität bei Sparpolitik

Im Kampf gegen die Euro-Krise hat sich der internationale Währungsfond für eine größere Flexibilität bei der Sparpolitik in den stärkeren Euro-Staaten ausgesprochen.

IWF-Chefin Christine Lagarde. AFP

IWF-Chefin Christine Lagarde.

ParisWichtiger als konkrete Defizitziele seien Reformen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Dienstag im französischen Fernsehsender LCI. Eine größere Flexibilität könne es in den Ländern geben, die nicht unter dem Druck von Investoren stünden. Frankreich nahm Lagarde ausdrücklich aus.

Nach Ansicht der IWF-Chefin sollten in verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Inflationsraten zugelassen werden, um wirtschaftliche Ungleichheiten zu korrigieren. Dies wäre sehr hilfreich, sagte Lagarde.

Die Europäische Zentralbank sieht die Geldwertstabilität bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Im September betrug sie für das Währungsgebiet 2,6 Prozent.

Von

rtr

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