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03.09.2013

16:58 Uhr

Eurokrise

Auch Irland könnte neue Hilfen benötigen – wie Griechenland

Die Debatte um neue Hilfen für das Krisenland Griechenland sind seit Wochen Wahlkampfthema in Deutschland. Doch auch Portugal und Irland könnten bald weitere Unterstützung brauchen. Denn aktuelle Programme laufen aus.

Die Euro-Krise ist noch nicht zu Ende. Irland wurden im Dezember 2010 als erstem Land Hilfen aus dem Rettungsschirm EFSF bewilligt, die EU-Finanzminister billigten damals ein Hilfspaket von 85 Milliarden Euro, das mit strengen Auflagen verbunden ist. dapd

Die Euro-Krise ist noch nicht zu Ende. Irland wurden im Dezember 2010 als erstem Land Hilfen aus dem Rettungsschirm EFSF bewilligt, die EU-Finanzminister billigten damals ein Hilfspaket von 85 Milliarden Euro, das mit strengen Auflagen verbunden ist.

Brüssel/ Dublin/ BerlinNicht nur Griechenland, sondern auch Irland dürfte Berichten zufolge ein weiteres Darlehen seiner Euro-Partner benötigen. Irland brauche ein Sicherheitsnetz, wenn es sich ab Januar 2014 wieder an den Finanzmärkten finanziere, berichtete das „Handelsblatt“ mit Bezug auf Kreise der EU-Kommission.

Ein Sprecher des irischen Finanzministeriums sagte am Dienstag: Minister Michael Noonan und die nationale irische Schuldenagentur NTMA gingen davon aus, dass eine Art Kreditlinie hilfreich wäre, die nötigenfalls als Garantie für die Märkte dienen könnte. Dies wäre ein positives Signal an die Märkte, so Sprecher Paul Bolger.

Die Diskussionen mit der Geldgeber-Troika gingen aber weiter. „Wir prüfen alle Optionen, die eine vollständige und anhaltende Rückkehr zu den Märkten bei niedrigen Zinssätzen ermöglichen würden.“ Irland wurden im Dezember 2010 als erstem Land Hilfen aus dem Rettungsschirm EFSF bewilligt, die EU-Finanzminister billigten damals ein Hilfspaket von 85 Milliarden Euro, das mit strengen Auflagen verbunden ist. Das Programm läuft zum Jahresende aus.

Ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn bestätigte in Brüssel die Planung, dass die Eurogruppe im November über das weitere Vorgehen im Falle Irlands entscheiden wolle. Die letzten Überprüfungen zur wirtschaftliche Lage des Eurolandes würden im Oktober abgeschlossen. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte vergangenen Juli in einem Interview erklärt, die Eurogruppe habe besprochen, dass Irland in der Übergangszeit nach Abschluss des Hilfsprogramms finanziell geholfen werde. Das Land solle eine Art vorsorgende Versicherung bekommen.

Kommentare (27)

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Account gelöscht!

03.09.2013, 17:08 Uhr

was sind schon ein paar Milliarden hier und da, nach der Wahl kommt die Wahrheit ans Licht ! Dann wird gerettet bis der Arzt (die Pleite) kommt.

Meine Familie und ich haben bereits gewählt, natürlich AfD !!!! Das sind 5 Stimmen.

am003

03.09.2013, 17:14 Uhr

was klar ist, wir werden zahlen !

was nicht klar ist ? was wird in Deutschland an Leistungen gestrichen oder reduziert ? was wird teuerer. welche steuern, gebühren etc. werden eingeführt ?

zieht euch warm an ... denn fr. merkel und h. scheuble werden wieder gewählt werden.

unerklärliche, aber eine mehrheit findet, dass sie eine hohe kompentenz zur lösung der EU krise hat !

na dann

Micha

03.09.2013, 17:27 Uhr

Es bleibt bestimmt nicht bei Irland und Griechenland!
Nur noch eine Frage der Zeit, bis der ESM erstmals Zahlungen von der Bundesrepublik Deutschland anfordert und wir dann dank unserer Politiker "ohne wenn und aber" zahlen müssen! Das wird jedoch erst nach der Wahl der Fall sein...
Auch die Stimmen meiner Familie gehören der AfD!

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