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27.03.2012

18:14 Uhr

Eurokrise

EU bemängelt Reformtempo in Griechenland

Nach Brüsseler Einschätzung gehen die Einsparungen und Reformen in Griechenland nicht schnell genug voran. Jörg Asmussen von der EZB würdigte indes die Anstrengungen der Regierung und die Opfer der Bevölkerung.

Brüssel fordert weitere Anstrengungen von Griechenland. dpa

Brüssel fordert weitere Anstrengungen von Griechenland.

BrüsselEinsparungen und Reformen kommen in Griechenland nach Brüsseler Einschätzung nicht schnell genug voran. „Weitere Anstrengungen sind deshalb nötig“, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am Dienstag in Brüssel in einem Fachausschuss des Europaparlaments.

Die Eurostaaten hatten sich Mitte des Monats auf ein neues Hilfspaket von 130 Milliarden Euro für Griechenland geeignet. Damit wurde eine ungeordnete Staatspleite verhindert. „Das derzeitige Tempo bei Reformen und (Budget-)Anpassung ist nicht ausreichend, um Griechenlands öffentliche Finanzen nachhaltig zu machen und die Lücke bei der Wettbewerbsfähigkeit zu schließen“, sagte Rehn.

Jörg Asmussen, deutsches Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), sagte, Anstrengungen der griechischen Regierung und die Opfer der Bevölkerung seien erheblich. „Doch es gibt noch einen langen Weg zu gehen“, sagte Asmussen, der früher Finanzstaatssekretär in Berlin war.

Von

dpa

Kommentare (9)

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Richard

27.03.2012, 18:39 Uhr

Typische Nebelkerzen der Genossen EZB, Schäuble und Merkel.
Griechenland ist pleite und bleibt es auch, solange die Griechen im Euro bleiben. Gleiches gilt für Irland, Portugal, Spanien usw. Da helfen auch die vielen Milliarden nicht, welche unsere Regierung so bereitwillig in Topf schmeisst. Die Bürger Deutschlands werden noch immens bluten für diese `alternativlose` Finanzpolitik. Besserung ist nicht in Sicht - weite Kreise der Regierung sind ja lernressistent oder haben keine eigene Meinung - auch nicht unsere Abgeordneten.

Account gelöscht!

27.03.2012, 18:44 Uhr

Wenn sich in 2000 Jahren Griechenland-geschichte nicht viel verändert hat, dann wird sich in 200 Tagen auch nichts ändern. Die Griechen verteidigen ihre Lebensart und die EU beisst sich die Zähne aus und sieht ihr Geld nie wieder !!! hahahah.

Account gelöscht!

27.03.2012, 18:51 Uhr

Nach den Wahlen in Griechenland dürften keinerlei Reformen mehr möglich sein.

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