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30.07.2013

14:01 Uhr

Eurokrise

Spanien bremst wirtschaftliche Talfahrt etwas ab

Vor allem dank seiner Exporte kann Spanien wieder etwas aufatmen: Die Wirtschaft erholt sich langsam. Die Leistung ist zwar wieder geschrumpft, allerdings weniger als zuvor befürchtet.

Eine spanische Ein-Euro-Münze miot dem Antlitz von König Juan Carlos ist in eine Zange eingeklemmt. Doch so langsam kann sich das Land aus der Not befreien. dpa

Eine spanische Ein-Euro-Münze miot dem Antlitz von König Juan Carlos ist in eine Zange eingeklemmt. Doch so langsam kann sich das Land aus der Not befreien.

MadridDas Euro-Krisenland Spanien hat im zweiten Quartal vor allem dank anziehender Exporte die Talfahrt der Wirtschaft etwas abgebremst. Wie das Nationale Statistikinstitut (INE) am Dienstag in Madrid in einer ersten Schätzung mitteilte, schrumpfte die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal wie erwartet um lediglich 0,1 Prozent. Im ersten Quartal war noch ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,5 Prozent registriert worden.

Im Jahresvergleich gab das BIP im zweiten Quartal den Angaben zufolge um 1,7 Prozent nach. Diese Rate hatte im ersten Quartal noch 2,0 Prozent betragen. Das INE betonte, vor dem Hintergrund eines noch schwachen inländischen Konsums sei die Verbesserung in erster Linie von den Ausfuhren getragen worden. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone verzeichnete allerdings bereits das achte Minus-Quartal in Folge. Die Arbeitslosenquote liegt bei knapp 27 Prozent.

Von

dpa

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

30.07.2013, 14:18 Uhr

Erfolgsmeldungen entstehen nur durch die rettungsschirmartige Finanzierung von Warengütern in Europa. Damit wird der reale Stand der europäischen Wirtschaft verschleiert. Die Euroerfolge leben nur noch durch Rettungsschirme. Bald wird in Brüssel die Fiskalunion (Europäischer Finanzausgleich) undemokratisch festgelegt.

Eine Gemeinschaftswährung die permanent gestützt werden muss ist ein Alptraum. Die Widereinführung von nationalen Währungen würde dem Spuk ein Ende setzen. Nahezu alle Politiker der Altparteien (CDU, CSU, FDP, Grüne, SPD und PDS) können gegen die Alternative für Deutschland keine vernünftige Lösung der Eurokrise unter der Gemeinschaftswährung anbieten. Das zeigt, dass die AfD mit ihrer eurokritischen Haltung völlig richtig liegt.

Die Altparteien haben kein Mittel um gegen die AfD zu argumentieren. Das letzte Mittel ist, wir ziehen über die AfD her. Wo bleiben die wirklich guten Argumente der Altparteien?

Unter der D-Mark funktionierte die europäische Wirtschaft sehr gute. Seit die Gemeinschaftswährung eingeführt wurde geht es mit Europa bergab. Wie schon vorher erwähnt, der Schein ist trügerisch. Die augenscheinliche Wirtschaftserholung wird durch massive Subventionierungen (Rettungsschirme) erkauft. Das hat nichts mit ehrlicher Realwirtschaft zu tun.

Curley

30.07.2013, 14:18 Uhr

Ja, wen ich z.B. 100.000.- Euro Schulden habe und jeden Monat kommen (sagen wir mal) 10.000.- Euro neue Schulden hinzu. Und nun mache ich dann plötzlich jeden Monat nicht mehr 10.000.- Euro neue Schulden, sondern nun jeden Monat nur noch 8000.- Euro neue Schulden, dann ist das ein toller Erfolg :-). In Spanien geht es aufwärts, die Entwicklung zeigt positive Ergenisse - so wird das dann verkauft. Spanien ist auf einem guten Weg, würde unser Lügenbaron Schäuble sagen. Dass aber die Schulden trotzdem drastisch steigen, das wird schön geredet. Mann kann sich ja nun an dem Beispiel, wann aus den 100.000.- Euro dann 200.000.- Euro geworden sind. Und das sollen dann die vielen Arbeitslosen zurückzahlen. Fest steht doch, dass die Schulden in den Pleitestaaten enorm gestiegen sind und die Wirtschaft dort am Boden liegt. Die Rettungsgelder sind futsch - danke Herr Schäuble !!

Account gelöscht!

30.07.2013, 14:33 Uhr

Das erinnert mich an den alten Witz mit den beiden Dachdeckern, die vom Hochhaus stürzten:

"Der Zweite hatte Glück - er blieb mit dem rechten Auge in einem Nagel hängen".

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